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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Europäisches Staatensystem.

einige» Gegenden Curiands. — Ein sehr ergiebiges Produkt sind auchdie Steinkohlen, die besonders in Neü-Nußland, im GouvernementJekaterinosslaw bei Dmitrijewka, Lissitsch-Bujerak, Saizowa, Alekssan-drowka, Bjeloje, Sstilja, und im Lande der don'schen Kasaken gefundenwerden.

Salz wird viel gewonnen und zwar: Steinsalz im GouvernementOrenburg, nicht weit vom Flusse Jlek, wo sich die Solänaja Saschtschitabefindet (diese Salzquellen liefern jährlich über 800,000 Pud Salz, imJahre 1838 gewann man über 1 Mill. Pud und der reine Gewinn beliefsich auf 800,000 Nbl.); im Gouvernement Asstrachan', 123 Werst vonJenotajewsk, im Gouvernement Jrkutsk, an der Mündung des Kom-pendei, und in der Provinz Armenien. Seesalz gewinnt man: aus demElton-See im Gouv. Ssarätow, wo vom Jahre 1823 bis 1833 18 , 552,342Pud gebrochen wurden; die Krone gewann während dieser Zeit 21 , 945,668Nbl. 21 Kop.; aus dem krim'schen See, den Seen Bessarabiens, denSteppenseen zwischen Don, Wolga und Emba, den grusischen Seen undmehreren (sibirischen Seen. — Ausgesottenes Salz gewinnt man aus denSalzquellen oder aus dem Meerwasser. Die bedeütenden Salzsiedereiensind im Gonv. Perm.Ertrag jährlich gegen 6,30ü,«00 Pud-

— — Nowgorod. — — — 200 ,VÜÜ —

— — Wologda. — — — 225,000 —

— — Nishegorod .... — — — - —

— Ssibjrien (Troitsk, Jrkutsk,

Sselenginek, Usst'kutsk — — — 200,000 —

Meersalz wird anSgesotle»: im Gouv. ArchaNgel'sk etwa 150,006Pud, in Ssibirien, anf der Salzsiederei zu Ochotsk. Der Ertrag de>!ganzen Quantität des in Rußland gewonnenen Salzes betrug im Jah^1835 gegen 22 '/z Millionen Pud, davon wurden verkauft 20 Mill. P.ns'für 23,024,761 Nbl. 50 Kop., was eine Netto-Einuahme von 16 Mill'Rubel gab. Zur Niederlage des im innern Theile Rußlands gewonn^neu Salzes sind Magazine errichtet, unter denen sich besonders die tNPokrowskaja, NikoläjewSkaja und Kamüscbiu im Gouv. Ssarätow a»^zeichnen. In Polen ist das reichste Salzwerk das in Sochvcyn lN>Gouv. Plock.

An guten Bausteinen hat Rußland keinen Mangel. Das t>est^Material liefern die Granitbrüche, besonders die im Kirchspiele Weder,la>in Finnland, zwischen Wiborg und Fredrikshamn, und im Kirchsp'/^Jmbilax. Finnischer Granit wurde zu der Alexandersäule, zu denlen der Kasan-Kathedrale, zur Einfassung der Quais an der Newäder Kanäle in St. Petersburg, ebenso eine in's Blau fallende Stelnaraus der Gegend vou Sserdopol' zum Bau des Marmorpalasteö gebr^"^'Schiefer, Porphyr, Sandstein, Graphit, verschiedene Arten Gyps, "Na ^mor, Alabaster, eine Menge Kieselarteu, kostbare Edelsteine u. dergl-'?'sind in Menge vorhanden. Der berühmteste Marmor ist derund finnländiiche; letzteren findet man von den verschiedenstenim Norden und Nordosten vom Lädoga-See, in den Kirchspielen R" skiala und Sserdopol'; der vom ersteren Kirchspiele wird bei dem -e)der Jsaakskirche verwendet. Schwarzer Marmor findet sich beim ^von Bjbrneborg Näfsö, und in Kemi in Österbottnien. Diamantenfert der Ural und im Jahre 1838 fand man im Gouv. Orenburg euvon V» Karat.