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Europäisches Staatensystem.
einige» Gegenden Curiands. — Ein sehr ergiebiges Produkt sind auchdie Steinkohlen, die besonders in Neü-Nußland, im GouvernementJekaterinosslaw bei Dmitrijewka, Lissitsch-Bujerak, Saizowa, Alekssan-drowka, Bjeloje, Sstilja, und im Lande der don'schen Kasaken gefundenwerden.
Salz wird viel gewonnen und zwar: Steinsalz im GouvernementOrenburg, nicht weit vom Flusse Jlek, wo sich die Solänaja Saschtschitabefindet (diese Salzquellen liefern jährlich über 800,000 Pud Salz, imJahre 1838 gewann man über 1 Mill. Pud und der reine Gewinn beliefsich auf 800,000 Nbl.); im Gouvernement Asstrachan', 123 Werst vonJenotajewsk, im Gouvernement Jrkutsk, an der Mündung des Kom-pendei, und in der Provinz Armenien. Seesalz gewinnt man: aus demElton-See im Gouv. Ssarätow, wo vom Jahre 1823 bis 1833 18 , 552,342Pud gebrochen wurden; die Krone gewann während dieser Zeit 21 , 945,668Nbl. 21 Kop.; aus dem krim'schen See, den Seen Bessarabiens, denSteppenseen zwischen Don, Wolga und Emba, den grusischen Seen undmehreren (sibirischen Seen. — Ausgesottenes Salz gewinnt man aus denSalzquellen oder aus dem Meerwasser. Die bedeütenden Salzsiedereiensind im Gonv. Perm.Ertrag jährlich gegen 6,30ü,«00 Pud-
— — Nowgorod. — — — 200 ,VÜÜ —
— — Wologda. — — — 225,000 —
— — Nishegorod .... — — — - —
— Ssibjrien (Troitsk, Jrkutsk,
Sselenginek, Usst'kutsk — — — 200,000 —
Meersalz wird anSgesotle»: im Gouv. ArchaNgel'sk etwa 150,006Pud, in Ssibirien, anf der Salzsiederei zu Ochotsk. Der Ertrag de>!ganzen Quantität des in Rußland gewonnenen Salzes betrug im Jah^1835 gegen 22 '/z Millionen Pud, davon wurden verkauft 20 Mill. P.ns'für 23,024,761 Nbl. 50 Kop., was eine Netto-Einuahme von 16 Mill'Rubel gab. Zur Niederlage des im innern Theile Rußlands gewonn^neu Salzes sind Magazine errichtet, unter denen sich besonders die tNPokrowskaja, NikoläjewSkaja und Kamüscbiu im Gouv. Ssarätow a»^zeichnen. In Polen ist das reichste Salzwerk das in Sochvcyn lN>Gouv. Plock.
An guten Bausteinen hat Rußland keinen Mangel. Das t>est^Material liefern die Granitbrüche, besonders die im Kirchspiele Weder,la>in Finnland, zwischen Wiborg und Fredrikshamn, und im Kirchsp'/^Jmbilax. Finnischer Granit wurde zu der Alexandersäule, zu denlen der Kasan-Kathedrale, zur Einfassung der Quais an der Newäder Kanäle in St. Petersburg, ebenso eine in's Blau fallende Stelnaraus der Gegend vou Sserdopol' zum Bau des Marmorpalasteö gebr^"^'Schiefer, Porphyr, Sandstein, Graphit, verschiedene Arten Gyps, "Na ^mor, Alabaster, eine Menge Kieselarteu, kostbare Edelsteine u. dergl-'?'sind in Menge vorhanden. Der berühmteste Marmor ist derund finnländiiche; letzteren findet man von den verschiedenstenim Norden und Nordosten vom Lädoga-See, in den Kirchspielen R" skiala und Sserdopol'; der vom ersteren Kirchspiele wird bei dem -e)der Jsaakskirche verwendet. Schwarzer Marmor findet sich beim ^von Bjbrneborg Näfsö, und in Kemi in Österbottnien. Diamantenfert der Ural und im Jahre 1838 fand man im Gouv. Orenburg euvon V» Karat.