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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Europäisches Staatensystcm.

In der Provinz Schirwan giebt die Ernte das Fünf-, Acht- und selbstdas Zebnfache, doch kann man das Siebenfache als den Mittelertragannehmen. Im Ganzen werden hier jährlich gegen 291,660 Tschetw.Weizen, nnd zwar auf etwa 69,200 Dessäk. gewonnen; a» Gerste gewinntman gegen 80,000 Tschetwert, an Hirse 4000, und an Tschatyk (eine ArtReis) 58,000 Tschetw. So verschieden ist der Ertrag in den verschiedenenGegenden. Was Finnland anbetrifft, so warf im Jahre 1839 in Äbonnd Björneborgs Län der Weizen das sechste, und der Roggen etwadas vierte und fünfte Korn ab; in der Voigtei Öfre Satakunde Öfre-dels erhielt man aber nur das zweite Korn. Der Roggen, welcher i»Nylands Län das fünfte, in Tawastehuö theils das zweite, theils dasdritte Korn abwirft, warf in Wibvrgs Län etwa das fünfte nnd sechste,in den meisten Theilen des Läns blos das dritte und vierte Korn ab.In Kuvpio, Uleäborgs, St. Michels und Kajana Län war die Erntemittelmäßig, in Wasa noch geringer und in mehreren Gegenden desLäns fehlgeschlagen. Die Frühlingssaat war in Rylands Län vier- undfünffältig, in Äbo und Björneborgs Län vier- bis sechsfältig, in Tawa-stehus Län fünffältig, und in Wrborgs Län warf die Ernte das drittebis fünfte Korn ab. Die jährliche Roggenansfaat in Finnland beträgtdurchschnittlich 260,867 Tonnen und die Ernte 1,610,708 Tonnen.

Mais baut man viel in Bessarabien, wo ein befäetes Feld gewöhn-lich das 60ste Korn gibt; man hat sogar Beispiele vom toasten Korn,doch kann man nur in guten Jahren auf solchen Ertrag rechnen. ImJahre 1838 machte man im Gouv. Jekaterinosflaw auch Versuche imKleinen mit Aussäen kleinen, körnigen chinesischen Weizens, Mait-si ge-nannt.

Der Kartoffelbau hat sehr zugenommen, besonders in den Ostsee-Provinzen, wo man aus den Kartoffeln Branntwein und Spiritus fa-bricirt, und in den Ländereien der Kolonisten. Im Gouv. Ssaratowwerden in guten Jahren in den Kolonien 200,000 Tschetwert gewonnen-In Finnland ist die Kartoffel erst seit dem Jahre 1762 bekannt, undbildet einen wichtigen Nahrungszweig für die südwestlichen Provinzen;in Polen ist sie ebenfalls verbreitet und wird viel daselbst angebaut.Reis erntet man im südlichen Rußland und Kaukasien, wo der Ertraggegen 118,000 Tschetwert beträgt.

Erzeugnisse für die Fabrikinduftrie sind: I) Hanf, der besonders indem Erdstrich der Uralländer gebaut wird. 2) Flachs, besonders rmGouv. Olünez, wo im Kreise von Pudosh derselbe das Hauptgeschäft desFeldes ist und ein Handel mit wenigstens 10,000 Pud, neben dem Selbst^darf, getrieben wird; im Gouv. Pskom, Wologda, Jarosslawl', Ssarstow,in Livland bei Riga, in Finnland im ganzen südlichen Theile. 3) Baum-wolle gedeiht in Süd-Rußland, besonders in Transkaukasien, wo jah^lich gegen 25,500 Pud gewonnen werden. 4) Taback gedeiht vorzüg"«)am Dnjepr, im Gouv. Tschernigow (bei Neshin), Chersso«, im Gouv.Ssarütvw und auch in Ssibirien. In den Kolonien Ssarätows ernteman in guten Jahren 250,voo Pud; von 1817 bis 1837 betrug der Ertrag3,256.000 Pfd.; verkauft wurde i. I. 1835 für 310,000 Nbl., und t.1836 für 320,000 Rbl. Der bedeutendste Tadacksbau im Ssarätvw fcyeist in der Kolonie Katharinenftadt. In den Kolonien Resanowka, r- 'zern, Zug und Solothurn, so wie in den Gouv. Charkow,

Ssmolensk, in der Krim und in Karabag, wird besonders amerrkanllwTaback gebaut. Der Kolonist Staff erhielt im Laufe von S ^ay