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Das russische Reich.
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160,356 Pud, für den Betrag von 114,845 Nbl. In Mingrelien wirdeinheimischer und Havannataback gezogen, und die Kultur dieses Gewäch-ses hat ungemein zugenommen. 5) Runkelrüben werden in neuerer Zeitmir gutem Erfolg gebaut, besonders in den mittleren Provinzen, im Gouv.Kaluga, Tula, Orel', Bäsan', Tambow, Ssarätow rc. 6) Zuckerrohr ge-deiht in der talyschinskischen Chanschaft, wo man im Jahre 1834 2060Pud erntete. 7) Hopfen gedeiht in vielen Gegenden.
Zur Verbreitung nützlicher Kenntnisse und Beispiele der Landwirth-schaft tragen bei:
1) Die kaiserliche freie ökonomische Gesellschaft in St. Petersburg.
2) Die kaiserliche moökwa'sche Gesellschaft für Landwirthschaft, imJahr 1819 gestiftet.
3) Die landwirthschaftliche Gesellschaft für Süd-Rußland, i. I. 1828gestiftet.
4) Die livländische ökonomische Societät, seit 1796.
5) Die esthländische ökonomische Gesellschaft.
6) Die gendilgen'sche Gesellschaft.
7) Die philotechnische Gesellschaft in Charkow.
8) Die weiß-russische freie ökonomische Societät in Witebsk, seit 1824.
9) Die ökonomische Gesellschaft zu Äbv.
1V) Die ökonomische Gesellschaft zu Kasan', seit 1840.
11) Die weiss russ. Gesellschaft zur Kultur und Verbreitung des Flach-ses und Hanfes, seit 1839.
12) Der Musterackerbau in Sstbirien.
13) Die landwirthschaftliche Kompagnie in Kamtschatka.
14) Die transkaukasische Gesellschaft zur Ermunterung der landwirth-schaftl. rc. Industrie.
15) Die luganskische Muftermeierei im Gvuv. Jekaterinvsslaw.
16) Die Apanaken-Landbauschule in St. Petersburg u. s. w.
8. Thierreich, — Viehzucht.
. Rußland besitzt eine ziemlich reichhaltige Fauna. Vor allem hat es sehr
wjlde Thiere, wie z. Hyänen (im S.), Eisbären, Bären, Vielfraße,?^ö>fe (im ganzen Reiche), von denen es mehrere Abarten giebt, z. B.ver Steppenwolf, Luchse, Füchse, Steppenfüchse, Silberfüchse, Seehunde,Robben, Dachse, Marder, Iltis, Wiesel, Hermeline, Hyänen (in Trans-^.aukasten), Seelöwen, Elennthiere u. s. w. Außerdem sind zu erwähnen:Mel, Biber, Hamster, Eichhörnchen, Zobel, Fischottern, Bisamratten,Spitzmäuse, und andere Mäuse, Ratten, Fledermäuse, Murmelthiere,JU>el (besonders auf der Insel Unamona), Kaninchen, Siebenschläfer,Auerochsen (im Gouv. Grodno), Hirsche, Rehe, Antilopen und GazellenX. den Steppen), Rennthiere, besonders im N. Finnlands, wie im"vuv. Arschangel'sk, Dromedare, Kameele, Wallfische u. dgl. m.
. Zahlreich ist auch die gefiederte Welt, besonders an den Küsten, wo»großer Reichthum an Seevögeln ist; man findet u. a. Auer-, Birk-,""d Haselhühner, Schnepfen, Brachvögel, Strandlänfer, Wach-Taucher, Kraniche, Störche, Trappen, Regenpfeifer, Kibitze,^>eeIchwalben, Möven, Eulen, Schuhus, Adler, Falken, Weiher, Habichte,Bienenvögel, Kukuk, Baumläufer, viele Meisen, Raben, Krä-^"'ähen, Nebelkrähen. Dohlen, Elstern. Häher, Mandelkrähen,Pirole, Staare, Fasane (in Mingrelien wild), Schwäne (am kasplschen