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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Europäisches Staatensystem.

Magistrat und treiben Ackerbau und Fischfang. Bei Falsterbo ist eineFeüerbake zur Warnung vor dem Falsterbv-Ref. — Astad, Stapelstadt,mit 4108 I., ist unregelmäßig gebaut, hat einen schönen Markt, 2Kirchen, Kasernen, Nakhhaus; Tabacks- und Schnupftabacksfabrik, Ci-chorieufabrik, Seifensiederei, Tuch-, Wageufabrik, Gerbereien und Fär-bereien rc. Die Stadt treibt Schifffahrt und Handel. Bon hier geht2mal in der Woche die Post nach, Greifswalde. — Lund, in einerweiten Ebene, nahe am Wärpinge-Ä, war in den ältesten Zeiten Kö-nigssitz, im Mittelalter Sitz eines Erzbischofs, der für den Primas deSNordens angesehen wurde, und ist jetzr Sitz einer 1668 gestifteten Uni-versität und eines Bischofs; hat 4238 I., ist unregelmäßig gebaut, aberim Laufe des letzten Jabrhunderts sehr verschönert worden. Unter denöffentlichen Gebäuden zeichnen sich aus: die Domkirche (sie soll 1612 ,nach Andern in der letzten Hälfte des XI. Jahrhunderts gegründet sein),welche die älteste Metropvlitankirche des Nordens, und nächst den Dom-kirchen zu Upsala und Linkvping, die größte in Schweden ist, mit einerKanzel von Alabaster und schwarzem und weißem Marmor; einer i>nJahre 1836 verfertigten Orgel, die die beste und schönste im Lande ist;vielen Merkwürdigkeiten aus katholischer Zeit u. dgl. m. Unter derDomkirche befindet sich die sogenannte Kraftskirche, in welcher mehrereErzbischöfe und Bischöfe begraben liegen, und die 12V Fuß lang ist-Außerdem sind bemerkenswerth: das schöne Akademiegebaüde, welches zukathol. Zeiten ein Schloß war, im Jahre 1837—1838 bedeütende Repa-raturen erlitt, und im Thurme ein Observatorium hat, an welche«"mau bei klarem Wetter bis Kopenhagen, Malmö und Landskrvna sieht,das Haus des akadem. Konsistoriums, das Haus der Kathedralschule,das Stadthaus, das Nosvcomium, das chemische Laboratorium, dasOrangeriegebaüde mit dem Saale der Anatomie, im botanischen Garte"u. s. w. Die akademische Bibliothek besitzt viele seltene alte Druckeund Handschriften. Berühmt ist auch das hiesige historische und nat«««'-histvrische Museum. Nördlich vom Akademiegebaüde liegt der schö««^botanische Garten. Unter den öffentlichen Promenaden zeichnen sich a«>s^der Lundagärd, zwischen der Domkirche und dem Akademiegebaüde U 1 MParadislyckan; überhaupt ist die Stadt durch viele Anpflanzung^verschönert. '/, Meile von Lund liegt der merkwürdige Hügel Flipa^backen, wo ehemals Dänemarks Könige gekrönt wurden. — Lan,^krona, befestigte Stapelstadt am Oresund, mit 3975 I., ist ursprüng-lich alt, aber erst 1772 an ihren gegenwärtigen Platz verlegt, wohlgebauthat eine hübsche Kirche, ein Assembleehauö, Kanäle und Wasserleitung^sicheren Hafen, Schiffswerft, Gerbereien, Färbereien, eine Zuckerstund Seifensiederei. — Helsingborg, alte, wohlgebaute Stapelstav 'am Fuße eines Bergrückens und an der schmalsten Stelle des Ores«"^ 'mit 2854 I., schönein Rathhause und Markte, Hafen, mehreren SprUS^brunnen und Fabriken. In der Nähe liegt der Gesundbrunnen R"'lösn, mit einem Seebade. — Hven, eine Insel, eine Meile vLandskrvna, wo der berühmte Tycho Brahe lebte. — Höganäs, Ste««'kohlengrnben, '/,« Meile vom Meere.

2. Chriftianstads Län, darin: Christianstad, Stapelstao,mit 422V I. und Festungswerken, am Sjöviken, Sitz des H?kge"wvon Schonen und Blekinge und des Landeshauptmanns, mit «iner iw^

nen Kirche, einem Freimaurer- und Nathhause, Färbereien und,,^- §reien, treibt unbedeutenden Handel. — Andrarum, ein bedeutet