DaS Königreich Dänemark.
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As Gepräge dieser Formation, deren viele Thonmassen ein fruchtbaresAnd bedingen. Von vielen wird diese Formation aufgeschwemmtesAnd genannt. Unter den Formationen, welche noch jünger als dieGeröll-Formation sind, ist die wichtigste die Sandsteinbildung. Siekommt strichweise in Seeland und dem östlichen Theile der Halbinsel,so wie in großen Strecken des westlichen Theils von Jütland vor.
Wenden wir uns nun zu Bornholm. Diese Insel liegt (nach Berg-wesen) auf einem Steingrnnde, dessen höchstes Plateau sich gegen 25vFußÜber das Meer erhebt, und dessen Steinmassen im ganzen nördlichen,Uvrdöstlichen und östlichen Theile aus einer Steinart bestehen, die zwi-schen Granit und Gneis schwebt. Westlich von diesem plutonischen Ter-Ain findet man viele Kvhlenflötze, die älter als die Kreide sind, unddie zum Theil zum Lias und Jurakalk, theils zur älteren Grünsand-bildung gehören. Sie streichen im Allgemeinen von NW. nach SO.-^m südlichen Theile der Insel findet man Lager von Sandstein, Schieferund Kalkstein, die zur Ubergangsformation gehören. Außerdem findetUlan längs der ganzen westlichen und südlichen Küste Flugsand. Dasbochste Plateau der Insel ist an vielen Stellen von langen, schmalenund tiefen Thälern durchschnitten, die häufig von lothrechten Klippen-wänden begränzt sind und Klüfte von Granit-Gneis haben. Da, woAese Klüfte fehlen, ist die Oberfläche wellig und äußerst leicht von Erdebedeckt, und bildet auf dem Höherücken eine große Heidemark, die Höi-Gngen genannt wird. Gegen die Küste hin senkt sich das Land in brei-tn und terrassenförmigen Absätzen, und selbst die Küste im Granit-Gneis-Arrain ist, mit wenig Ausnahmen, lothrecht, mit einem tiefen HafenUnmittelbar am Lande. Der Boden der Thäler in diesem plutonischen'Arrain ist mit fruchtbarem Humus bedeckt. Die Urgebirgsmasse oderAs angeführte Plutonische Terrain nimmt etwa O'/r QM. der OberflächeAr Insel ein. In den übrigen 3'/- QM. findet man Übergangsforma-'wn, wovon das Sandstein-Terrain, auf der Südseite, eine Fläche vonk /- QM. einnimmt. Wichtig ist auch die Kohlenformation (etwa 1 QM.Ar Oberfläche einnehmend), die außer Kohlen sehr gute Thonarten undUten großen Reichthum an Eisenerz enthält. Don der KreideformativnNAt man Grünsand und graue Kreide. In Folge dieser geognoftischenBeschaffenheit Bornholm reich an verschiedenen Mineralien, nament-d/ an Sandstein, von ausgezeichneter Güte; Alaunschiefer, Kalkstein?d?, eim Brennen einen stark bindenden Kalk oder Cement giebt, undAA mit Schiefer vermengt, einen meist dunkelblauen Marmor liefert.
« Kalknieren, die im Thonschiefer vorkommen, findet man schöned-sAkryftalle, oder die sogenannten »bornholm'schen Diamanten". Außer-x.A Ündet man auf der Insel: Quarz, Glimmer, Feldspats», Kupfer-ä, Mvlybdänglanz, Titaneisen und viel Schwefelkies,deir ,bch die Halbinsel Jylland und Schleswig zieht sich ein Höherücken?der x - chster Punkt 5 bis 600 Fuß über der Meeresfläche liegt, undev Zusammenhängende Kette von Hügeln bildet; denn oft bestehtist aus einem Plateau, dessen höhere Lage nur dadurch kenntlichden n, ?ie bluf demselben entspringenden und von demselben ablaufen-der Abwasser ihre Richtung nach der entgegengesetzten Seite nehmen.z»m AAAlegende kleinere östliche Theil der Halbinsel hat viele große,Unter *?'t guten Häfen versehene Fjirde oder Buchten, und ist mit-tlrer cÜ!,Menge tiefer Seen nnd ziemlich hohen Hügeln, dre nnt^fruchtbaren, mit Sand vermischten Thonerde bedeckt find, durch»