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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Das Königreich Dänemark.

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Ach im Gebiete der praktischen Wissenschaften, in der Naturkunde undNautik bei ihren Zeitgenossen Ruhm und Ehre erworben haben. An-stalten zur Bildung für Schullehrer befinden sich auf Joenftrup, zuSkaarup, Snedfted und Lyngby, gelehrte oder lateinische Schulen inKopenhagen, Noeskilde, Helsingoer, Frederiksborg, Slagelse, Herlufsholm,Vvrdingborg, Rönne (auf Bornholm), Odense, Nyborg, Naskov, Ny-kjöbing, Aalborg, Viborg, Aarhuus, Nanders, Horftns, Ribe, Kvlbing,Schleswig, Haderslev, Husum, Flensbvrg und Befseftad (auf Island).Eine Universität befindet sich zu Kopenhagen, und eine Akademie zuSvröe, die i. I. 1827 neu fundirt wurde.

Von den Unterrichts- und Bildungsanftalten für besondere Berufs-Awecke, so wie von den Hülfsanstalten, welche die Förderung und Bele-bung ter geistigen Kultur im Allgemeinen zum Gegenstand haben, sindju nennen: 1) die i. I. 1743 gestiftete königl. dänische Gesellschaft derWissenschaften; 2) die königl. dänische Gesellschaft für Geschichte undSprache des Vaterlandes; 3) die königl. Akademie für die schönen Künste(»Kopenhagen; 4) die i. 1.1772 errichtete königl. medicinische Gesellschaft'» Kopenhagen; 5) die i. I. 1785 gestiftete chirurgische Gesellschaft;0) die scandinavische Literatur-Gesellschaft, 1797 errichtet; 7) die königl.Gesellschaft zur Beförderung der Veterinär-Kenntniß; 8) die i. I. 18V9"richtete klassische Literatur-Gesellschaft in Kopenhagen; 9) die literäri-sthe Gesellschaft von Fyens Stift, gestiftet zu Odense 1815; lü) die im^ahr 1816 gestiftete isländische Literatur-Gesellschaft, von welcher sich»re erste Abtheilung zu Reikevig, die andere zu Kopenhagen befindet;

die i. I. 1824 zu Kopenhagen errichtete Gesellschaft zur Ausbreitung??r Naturlehre; 12) die i. I. 1825 zu Kopenhagen gestiftete Gesellschaft>»r nordische Alterthumskunde; 13) der i. I. 1827 gestiftete Verein zurBeförderung der dänischen Literatur; 14) der i. I. 1831 zu Kopenhagengestiftete naturhistorische Verein; 15) die i. I. 1839 zu Kopenhagengestiftete genealogisch-biographische Gesellschaft; 16) der i. I. 1839 zuKopenhagen gestiftete dänisch-historische Verein.

.. Für den Unterricht des Militärs ist sehr gut gesorgt, und zwar durchI. 1830 gegründete königl. Militär-Hochschule, die See-Kadetten-^°ademie, errichtet 1701, und durch die Land-Kadetten-Akademie, gestiftet^02. Außerdem befindet sich zu Kopenhagen auch eine polytechnischeschule.

Unter den Beförderungsanstalten der geistigen Kultur behaupten diewlivtheken den ersten Rang. 2Kir bemerken die große königl. Biblio-L" zu Kopenhagen von etwa 400,üvv Bänden und mit bedeutenden^'"mlungen von Manuskripten und Kupferstichen; die im I5ten Jahr-ei,, ^ gestiftete Universitäts-Biblivthek von etwa lüv,vv« Bänden mit»er Sammlung wichtiger Manufcripte, und die klassische Bibliothek zuUvw^Wen von etwa 30,000 Bänden. Für die Beförderung der Astro-Nett die Sternwarte zu Kopenhagen. Unter den Museen, Kabi-

das""d Kunstsammlungen zeichnen sich aus: das königl. Museum,Kai,,' »aturhiftorische Kabinet, das königl. Münz- und Medaillen-thr. ' . »uf dem Schlosse Nosenborg, das Museum für nordische Alter-die königl. Gemälde-Sammlung auf dem Schlosse Christiansborg,

8e>, ? ,üssche und mineralogische Sammlung der Universität Kopenha-anatomische Museum der chirurgischen Akademie, die Natura-- ammlung des Königs, das Museum des historischen Vereins und

Vkrghaus, Bd. V. 4S