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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Das Königreich Dänemark.

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die Gorm der Alte benutzte, welcher sich 855 zum Alleinherrscher überDänemark erhob. Unter seiner Regierung wurde das Land durch Naub-Züge sehr entvölkert. Der deutsche Kaiser Heinrich gründete, der Einfällewegen, eine Markgrafschaft in Schleswig, und ließ durch den Erzbischofvon Hamburg in Dänemark christliche Kirchen gründen. Bald trat aberGorm wieder als Feind auf, und als sein Sohn Konnt während desKrieges mit Heinrich gefallen war, nahm er sich aus Gram, 936, dasLeben. Ihm folgte sein zweiter Sohn, Harald II., Blaatand d. h.Blauzahn (936 bis 985). Er führte mit Otto I. und II. Kriege, wurdedurch ersteren bewogen, sich zum Christenthume zu bekennen, soll zurSicherheit seines Reichs am nördl. Ufer der Eider einen Wall undGraben (Danvirk d. h. Dänenwerk genannt), so wie die HandelsstadtDineta in der Nähe von Usedom angelegt, und in einem Aufstande seinLeben verloren haben. Unter seiner Regierung wurde 983 von Islandaus Ost-Grönland entdeckt. Nun bestieg Sven (von 985 bis IVI5) denThron. Er war von einem wankelmüthigen Charakter, eroberte Eng-land, führte mit der Handelsstadt Julin unglückliche Kriege, wurdedreimal gefangen, aber durch reiche Frauen wieder befreit, weßhalb eraus Dankbarkeit verordnete, daß in Ermangelung männlicher Erben dieThronfolge auf die weibliche Linie übergehen sollte. Nach seinem Todedestieg sein Sohn Harald den Thron, der aber bald starb, worauf dessenBruder Kanut, der Große genannt, Dänemark erhielt. Dieser machtedie christliche Religion zur herrschenden im Lande, befestigte seine Macht,^baute Kirchen und Klöster, wallfahrtete nach Rom, verbesserte dieschulen, verlor kurz vor seinem Tode Norwegen, welches von ihm ab-ßel, und starb 1936. Von seinen Söhnen erhielt Harald England undHardeknut (Kanut der Harte) Dänemark, welcher letztere, um Norwegenwieder zum Gehorsam zu bringen, dem König Magnus von Norwegenüiit einem Heere entgegeuzog. Allein er wurde zu einem Vergleiche ge-lungen, nach welchem der Überlebende von ihnen beide Reiche beherrschen^Üe, erhielt nach Haralds Tode (1039) die Herrschaft über England,pachte sich aber verhaßt, starb 1041, und da er keine NachkommenDtterließ, so hörte die dänische Herrschaft in England auf. Nun wurder-^agnus von Norwegen auch König von Dänemark, der den Schwester-1?hn Kanuts des Großen, Snen Magnus Eftritson, zum Statthalter"ver die dänischen Staaten einsetzte; dieser suchte sich aber unabhängig»u wachen, und gelangte auch 1047 zur Selbstherrschaft. Mit ihm be-mnnt die neüe Dynastie der Estritsiden. Er führte mit Harald III.,das Norwegen, einen vieljährigen Krieg, der viel Unglück über

tb, verbreitete, und wodurch großentheils das Volk zum Heiden-wieder überging. Nach diesem Kriege jedoch suchte er die Kulturbr-!t Wohlstand zu befördern und das Christenthum wieder zu ver-Errt^-!».' deutsche Geistliche in'ö Land kommen und sich selbst vomAls -s ^ Adelbert in Bremen in der christlichen Religion unterrichten,eitlen'» - *066 die englische Krone angetragen wurde, unternahm erErnt! ^"kgsZug England, doch ward er wieder durch Wilhelm denHai-al-^ ü?" Rückkehr bewogen und starb 1076. Da sein ältester Sobn8er ^geistesschwach war, so hatte er seinen Sohn Kanut zum Nachfot-aber durch Intriguen Asbiörns, Estritsonö Bruder, ge-üvw -r wirklich zur Regierung. Es entstand ein Aufstand, und

Hei l?» d"ser beigelegt war, starb Harald 1080, und Kanut, derL genannt, bestieg nun den dänischen Thron. Dieser suchte der

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