Das Königreich Dänemark.
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der südlich von Suderöe gelegenen Klippe Munken (dem südlichstenPunkte der Faröer) und der dabei liegenden Schäre hat das Meer eineso starke Strömung, daß man in älteren Zeiten glaubte, hier sei einsogenannter Malström. Der längste Sommertag dauert 2g und derkürzeste Wintertag 4 Stunden. Das Klima ist in hohem Grade einJnselklima, und der Winter, im Verhältniß zur nördl. Lage der Inseln,sehr mild, der Sommer aber feucht und die Witterung unbeständig.Au Holz haben die Inseln Mangel; von den Getreidearten gedeihenGerste und Kartoffeln. Von Mineralien findet man sehr guten Torf,Steinkohlen auf (Suderöe) und Opale. Den Reichthum der Inwohnermachen die Schafe aus und ein Bauer hat oft deren 2 bis 300 Stück;die Pferde sind klein, aber rasch, sicher und stark. An Vögeln, besondersWasservögeln, ist hier großer Überfluß, vvrzüglch an den Küsten derKlippen, doch ist ihr Fang, da Liese Klippen sehr steil sind, nicht seltensehr gefährlich. Am ergiebigsten ist der Fang des Grindehval, einerArt kleinen Wallfisches, doch bleiben sie manchmal mehrere Jahre aus.Die Zahl der Inwohner beträgt gegen 740V. Sie sind stark und gesundund zeichnen sich durch Höflichkeit und Gastfreiheit aus. Ihre Spracheist ein Dialekt des Altnordischen, die Schriftsprache aber die dänische.Die Inseln stehen in weltlicher Hinsicht unter einem Amtmann, derzugleich Kommandant ist, und unter einem Landvoigt, der zugleich Po-lizeimeister in Thorshavn ist.
Thorshavn, auf der Strömöe, der vornehmste und bedeütendsteHandelsplatz der Faröer-Jnseln, Hafen, Kirche, Hospital. Schule, 8VVJ.Destmanshavn, der beste Hafen auf der Insel. Österöe, eine 5M.lange und 2 M. breite Insel mit dem guten Hafen Kongshavn, amSkala-Fjord.
8. In Amerika.
1. Julei Island.
Sie liegt im nördlichen Ocean, etwa 120 M. westlich von Norwegen""d 3g M. südl. von Grönland, zwischen 63° 23' und 66° 33' Lat., und^ 56' und 37" 66' Long,, und hat ein Areal von 1800 QM. Auf derRvrd- und Westseite dringt das Meer mit bedeutenden Fjorden ins Land,von denen die größten sind: die Faxe-, Brede- und Skagestrands-Bucht,Und der Oe-, Skaga- und Jise-Fjord. Der größte Theil der Insel istua" Bergen angefüllt und das Innere scheint eine zusammenhängende,slauz unfruchtbare Bergmasse auszumachen, die großentheils vulkanischIn vielen Bergen war das Feüer wirksam, wie im Hekla, Krabla,^raefe - Jäkel-), Skaptaa-Jökel, Kötlugia-Jvkel und Eyafjeld-Jökel.. us ihrem Innern fließen geschmolzene Steinmassen (Lava) und sie wer-"'At blos Asche und Steine, sondern auch Wasser, Sand und Thon17«»' ganze Strecken Landes bedecken, und namentlich in den Jahrende>. bedeütendes Unglück verursachten. Die höchsten Punkte
^"„^l sind: Oraefe-Jökel gegen 6000', Dranga-Jökel gegen 5800',, Men 5600', Herdurubreid gegen 5100', Tjufiallä-Jökel und^^als-^ökel gegen 5000', Hekla gegen 4800' und Smörfjäll gegen
Und welche über der Schneelinie liegen und deßhalb stets mit Schnee
TbälF-° stnd, heißen in Island: Jökler. Die EiSmaffeu, die sich in die
»»er erstrecken, heißen Skridjökler - Gletscher