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Europäisches Staitensystem.
von 179,291 Tonnen ein; unter denselben befanden sich 45 preußische von9515 Tonnen, 167 hannover'sche von 12,335 Tonnen, 83 mecklenburgervon 16,329 Tonnen, 20 oldeuburgische von 1029 Tonnen, 6 Hamburgervon 908 Tonnen, II bremer von 1502 Tonnen, und aus Kniphansen 5von 584 Tonnen. Die Handelsmarine hat sich von Jahr zu Jahr ver-größert, und zählte zu Ende des Jahres
1837 ... 137 Seeschiffe.
1838 . . . 152 „
1839 ... 157 „
Diese 157 Schiffe von 36 bis 432 Tonnen haben zusammen eineTragfähigkeit von 22,717 Tonnen; unter dieser Zahl sind aber die Fahr-zeuge, welche zum Fischfang verwendet werden, so wie mehrere andere,nicht mitbegriffen; der Härings- und Stockffschfang beschäftigt alleinmehr als 200 Fahrzeüge. Im Jahre 1841 zählte man 161 Handelsfahr-zeüge mit einem Gehalte von 22,770 Tonnen.
Wenden wir unsere Aufmerksamkeit auf die Beförderungsmittel desBinnenhandels, so finden wir, daß Belgiens innerer Verkehr durch dievielen schiffbaren Flüsse, so wie durch die Kanäle außerordentlich erleich-tert wird. Auch das Netz der Landstraßen ist vortrefflich geordnet unddie gepflasterten Wege und Chausseen nehmen ungefähr 70,000 tzectarenoder 60,000 ein, die abgetretenen Gebiete nicht mitgerechnet. Nach einerBerechnung, die man für genau halten kaun, sollen durchschnittlich iMReiche 4000 Metres Kvmmunikativnswege zu Lande auf 100 Hecta-eNsein. Die Straßen werden trefflich unterhalten und gehören zu denschönsten Eüropa's. Dazu kommen noch die Schienenwege oder Eisen-bahnen, deren es in Belgien eine Menge giebt und deren Zahl sichnoch immer vermehrt. Im Jahre 1811 hatte Belgien 66'/, Lieues Eisen-bahnen in Betrieb und wird, wenn die gegenwärtig bewilligten Streckenausgebaut sind, im Ganzen 1>0 Lieues Eisenbahnen besitzen. Der Be-trieb der Bahn begann am 5, Mai 1835 und von da an, bis z»>?Schluß- des Jahres 1840, wurden 8,923,496 Reisende befördert. D>eGesammteinnahme in dieser Zeit betrug 15,193,938 Frcs. 78 Cent. D>eKosten des Baues für eine Liene betragen durchschnittlich 973,000 Frcs-Die bereits ausgeführten oder im Bau begriffenen Eisenbahnen sind:
Bon Brüssel nach Antwerpen, von Mecheln nach Ostende, von Echeln nach Ans, von Aus bis zur preußischen Gränze, von Landen nawSt. Trond, von Gent nach Courtrai, von Courlrai bis zur französischGränze, von Monscron nach Tournai, von Brüssel nach Quievrain,Braine nach Charleroi und Namur u. s. w. Die Gesammtkvsten diele-112 Lieues werden 125,661.000 Francs betragen; hierzu sind von derRegierung bis zum 31. December 1839 67,998,000 Francs zur Dispootion gestellt.
Die wichtigsten Handelsplätze Belgiens sind Brüssel, Antwerpen-Gent, Mecheln, Lüttich, Courtrai, Namur u. s. w. —
Zu den Verkehrs-Erleichterungen, besonders der Sicherheit der Se ^schiffsahrt, gehört ein gut organistrtes Leüchtfeüer-System, so wie ei" gmteS Lootsenwesen. Packetfabrten, theils mit Segel-, theils mit DamMschiffen finden regelmäßig statt von Antwerpen nach London, von A»rwerpen nach Hüll, von Antwerpen nach Rotterdam, von Ostende n amLondon und von Ostende nach Douvres. Eines der wichtigsten Beforoerungsmittel des Verkehrs bildet die belgische Bank zu Brüssel, die am12. Februar 18LS mit einem Kapital von 20 Millionen Francs, in so.«"