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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Eüropäisches Staatensystem.

Obgleich nun die Kolonien einen ziemlich bedeutenden Gewinn abwerfen,so sind sie doch bei weitem nicht so ergiebig, als früher behauptet wurde.Nach den amtlichen Berichten war der Reinertrag derselbenim Jahre 1834 .... 7.2V0.0NV Gulden.

1835 .... Iv.283,896 >>

183« .... 12, SIS,47V „

1837 .... I3,VV0,«00 „

1838 .... 10,743,508

1839 .... 13,449,584 „

1840 .... I1'/-Mill. „

Im Ganzen mit Einrechnung der Bruchziffern 79 Mill. 87,531 Gulden5K'/r Ct., wogegen die Bubgetsanschläge 15 Mill. 842,366 Gulden mitberechnet hatten, die demnach der Staatsschatz hinzulegen mußte.

Im Jahre I83V kamen in Amsterdam 1992 und während des Jah-res 1841 u>r See 2039 Schiffe an, worunter IV5 aus Danzig, 3 ausElbing, 3 aus Greifswalde, .23 aus Memel, 4 aus Pillau, 34 ausStettin, 1 aus Stolpe, 2 aus Stolpemünde und 5 aus Stralsund an«In Rotterdam kamen im Jahre 1830 1212 Schiffe an, und im Lauftdes Jahres 1840 sind in die Maas und Goerne 1968 Schiffe eingelau-fen und 2V54 ausgesegelt. Unter den eingelaufenen waren 13 von Dan-zig, 3 von Elbing, 6 von Greifswalde, 3 von Hamburg, 32 von Kb"nigsberg, I von Lübeck, 2V von Memel, 4 von Pillau, 13 von Stettin,12 von Stralsund. Im Jahre 1839 waren 2255 ein- und 2257 Sctstiftausgelaufen.

Die Ausfuhrartikel der Niederlande sind: Käse und Butter, Vieh»Taback, Spitzen, Leinwand, Tuch, Leder, Papier, Spiritusse, eingeftl^zene Fische, Thran, Fischbein, Seife u. dgl. m. Eingeführt werden:Getreide, Holz, Metalle, Metallwaaren, seidene und wollene Zeüge, SaAWein u. dgl. m. Noch immer sind die Niederländer die Kommisflons-Händler Großbritanniens, für einen großen Theil Deutschlands und derSchweiz, hinsichtlich der großen Waarentransporte auf dem Rhein, nn/

England erhält von ihnen über Rotterdam Butter und Käse, wenn

die

Einfuhr erlaubt ist. Nord-Amerika bezieht von der Niederlande Was^holderbranntwein und andere Fabrikate. Der Binnenhandel beschäftigeine Menge Treckschuiten und Boote. Nächst Amsterdam sind die vo^züglichsten Handelsplätze: Rotterdam und Middelburg; die wichtigst-Handelshäfen: Brielle, Dordrecht, Enkhuizen, Delft, Medemblik ""Zierikzee.

Wenden wir unsere Anfmerksamkeit auf die Beförderungsmittel "Binnenhandels, so finden wir, daß der innere Verkehr der Niederm»durch den Reichthum an Wasser sehr erleichtert wird. Auch die La».^straßen sind trefflich geordnet, zu denen noch die Schienenwege oder^.^sen bahnen kommen, die man in neüerer Zeit angelegt hat-, ^bemerken die Eisenbahn von Haarlem nach Amsterdam und die vMaeftricht nach der preußischen Gränze. Nach der Rechnung der meo ^ländischen Eisenbahngesellschaft für 1841 betrug der Überschuß 5t»,Gulden, welche auf das Anlage-Kapital von 2 Mill. 505,000 Gutvertheilt wurden, und also nur 2'/. Proc. austragen. Die Zahl oReisenden war im Jahre 1841 geringer als im Jabre vorher. .

Eines der wichtigsten Beförderungsmittel des Verkehrs ist d,e »derländische Bank und die niederländische Handels-Gesellschaft. lsr,r*die nach Auflösung der im Jahre 16V9 entstandenen Girobank,