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Eüropäisches Staatensystem.
Greinen. I Oncen — 8 Drachm. — 24 Scrup. — 48V Greinen. IDrachm. — 3 Scrup. — 60 Greinen. I Scrup. — 20 Greinen.
Wir kommen nun zur geistigen Kultur der Niederländer und be-merken, daß die Niederlande mit Deutschland im System des öffentlichenUnterrichts wetteifert; vortrefflich sind die Grundlagen desselben, vor-trefflich ist seine Leitung. Der Volksunterricht beginnt mit der Bewabr-anstalt für kleine Kinder; er wird fortgesetzt in den Armenschulen fürdie bedürftige Klasse, dann kommt die Mittelschule, Zwischenschule ge-nannt, weil sie in der Mitte zwischen jener Frei-Elementarschule, wonichts bezahlt wird, und der obern Elementarschule steht, wo der Unter-richt oft sehr theüer bezahlt wird, während in der Mittelschule dasSchulgeld nur sehr gering ist. Die Mittelschule heißt auch französisch^Schule, weil die französische Sprache in ihr gelehrt wird; man findetihrer, wenigstens eine, in allen etwas beträchtlichen Städten. Dannkommt die lateinische Schule, die in der Hauptsache mit den deütsche»Gymnasien korrespondirt und zuletzt die Universität. Aber außer dieserhöchsten Lehranstalt, gibt es in Holland noch sogenannte Athenäen, dieüber dem Gymnasium, und unter der Universität stehen, wie diese aberorganisirt sind und fünf Fakultäten haben. Die Studien aus diese»Athenäen gelten denen gleich, welche auf der Universität gemacht werde»können, und der Unterschied liegt darin, daß der Universität allein dasRecht zusteht, die verschiedenen akademischen Würden zu ertheilen. F»rdie Bildung von Volksschullehrern sorgen Seminarien. Im Jahre 183»gab es in den 10 Provinzen der Niederlande (mit Ausnahme Limburgs)2l90 öffentliche und 642 Privat-Elementarschulen, die von 304,459 K>n^dern (173,578 Knaben und 130,881 Mädchen) besucht wurden. Von d/rGesammtzahl der Elementarschulen (2832) befanden sich die meistender Provinz Nord-Holland, nämlich 459; die meisten dieser höhere'Lehranstalten waren in Gelderland, 14, die wenigsten in Seeland,recht, Gröningen und Drenthe; jede dieser Provinzen besitzt 2 lateinisch'Schulen. ^
So viel es die Zeitverhältnisse erlauben, hat die Regierung a»chim Jahre 1839 (nach einem Berichte) auf dem eingeschlagenen bsfortgefahren, die Verbesserung und Ausdehnung des Elementarunterrichtkräftig zu befördern. Betrachten wir die einzelnen Provinzen, so b"z. B. in Nord-Brabant das Verlangen der Lehrer sich zu üben und unKenntnisse und Geschicklichkeit zu vermehren, sehr zugenommen, welcyebesonders daraus hervorgeht, daß sie an den Arbeiten der SchallehreGesellschaften fleißig Antheil nahmen. Es werden in dieser Provi»)solcher Schullehrer-Vereine gezählt, zu denen zusammen 377 Mitglttgehören; außerdem bestehen jetzt 299 öffentliche, 7 Schulen der eNlund 41 der zweiten Klaffe, also zusammen 347 Schulen. Ju,>> *eresämmtlichen Schulen haben im Jahre 1839 auf kürzere oder langZeit 22,2!7 Knaben und 16,782 Mädchen, zusammen 38,999 SchUnterricht erhalten. In Gelderland ist das Schulwesen auch wiesemancher Hinsicht verbessert worden; die Zahl der Schulen ,
Jahre 1839 mit 8 vermehrt und man zählte 370 Schulen, unter se13 besondere Schulen der ersten und 32 der zweiten Klasse, o"
370 Schulen gehören 2 Kostschulen für Knaben und 4 für Mädchen,Tag- und Kostschulen für Knaben und 11 für Mädchen, 8 guttete Kleinkinderschulen und 6l Mädchenschulen. Die gewöhnlichen ^ren Schulen sind 1839 von 46,321 Schülern ( 26,181 Knaben und - -