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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Die Niederlande.

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Mädchen) besucht worden. Hinsichtlich des niederen Unterrichts in derProvinz Holland ist wenig Besonderes zn erwähnen. Im Ganzen hatdie Zahl der Schulgänger sich vermehrt. In Nord-Holland wurden dieSchulen von 52,056, in Süd-Holland von 56,952 Schülern besucht. InSüd-Holland bestehen 243 öffentliche, 32 besondere Schulen der erstenund 166 der zweiten Klasse. In der Hauptstadt wurden die Stadt-Armenschulen (Tag- und Abendschulen), ungefähr berechnet, von 8000Kindern besucht, und dennoch hat man, wegen Mangel an Raum,1100 Kinder abweisen müssen. Die 3 wohleingerichteten Bewahrscknlensind im Jahre 1839 noch mit einer vierten vermehrt worden, und einVerein wohlthätiger Personen hat überdem noch ein Gebaüde für dieGründung einer fünften Bewahrfchnle bestimmt. In der Provinz Drenthewurden 1839 zwei neüe Schulen erbaut, und in der Stadt Meppel istein französisches Institut für Mädchen errichtet. In der ganzen Provinzsind jetzt 127 öffentliche Schulen, 4 französische, 2 für Knaben und 2für Mädchen. Diese Schulen sind von 10,573 Schülern besucht worden,nämlich 5594 Knaben und 4979 Mädchen. I» den Schulen der Kolo-nien von der Gesellschaft zur Beförderung der Wohlthätigkeit (Muat-van wurden überdem noch an 2796 Schüler,

1412 Knaben und 1384 Mädchen Unterricht ertheilt. Die Zahl derKinder, welche in der Stadt Gröningen und in den Landgemeinden imJahre 1838 zusammen 20,821 betrug, ist im Jahre 1839 auf 36,086gestiegen, nämlich 16,755 Knaben und 13,331 Mädchen. Diese Schülerhaben in den folgenden, jetzt in der Provinz bestehenden Schulen Unter-richt erhalten, nämlich 194 öffentliche, 22 besondere der ersten, 37 derZweiten Klasse, 3 Tag- und Kostschulen für Knaben, 2 dergl. Schulenfür Mädchen, zusammen 258. In der Provinz Ober-Jjssel macht derUnterricht ebenfalls regelmäßig Fortschritte. Die Verbesserungen in ma-terieller Hinsicht waren im Jahre 1839 nicht bebrütend. Bei der De-wesvaart ist eine neüe Schule gestiftet worden. Die Provinz zählt jetzt208 öffentliche, 9 besondere Schulen der ersten, 13 der zweiten Klasseund 4 zweckmäßig eingerichtete Kleinkinderschulen. Die Zahl der Schü-ler auf den gewöhnlichen niederen Schulen betrug 31,747, nämlich^6,924 Knaben und 14,823 Mädchen. In den Kleinkinderschulen zu3wolle und zu Deventer waren 252 Knaben und 321 Mädchen, so wieauf den Bewahrschnlen in jenen Städten, wie auch zu Kämpen, Gene-uruiden, Steewijk und Vollenhove 97V Kinder gezählt worden. In derProvinz Friesland ist der Zustand des Unterrichts im Allgemeinen sehrEsfreülich, und es wird für den regelmäßigen und unentgeldlichen Unter-sucht der Armen und Dürftigen gehörig gesorgt, indem in dieser Hin-sicht im Jahre 1839 wieder neüe Maßregeln genommen sind. FrieslandZahlt jetzt 329 öffentliche, 3 besondere Schulen der ersten, 5 der zweiten?uasse, und also im Ganzen 340 Schulen. Diese gewöhnlichen Schulen1839 von 35,087 Schülern, nämlich 19,900 Knaben und 15,187-Mädchen besucht worden. Der Zustand des Unterrichts in der ProvinzUtrecht ist auf die Dauer erwünscht. Zu Maarssen und Maarssenveni nd 2 besondere Schulen für Knaben gestiftet, und zu Amerongen eine.pudere Schule, wie auch eine Erziehungsanstalt für Knaben aus demueviideten Stande. In dieser Provinz gibt es jetzt 78 öffentliche Schu-s,-,'' 23 besondere Schulen der ersten, 39 der zweiten Klasse, 1 Kostschulenw Knaben, 3 Kostschulen für Mädchen, 1t Tag- und Kvft.chulen fürKnaben, 8 für Mädchen und 7 wohlcingerichtete Kleinkinder,chulcn. In

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