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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Das Königreich Portugal.

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St. auf einer Anhöhe, Schloß, rhetorische und philoph. Schule. 5000I. — Guarda, St., einst Lancia Transcudana, auf einer Anhöhe,vhetorische Schule, Kastell, Fabriken. 3000 I. — Covilbao, St. amsüdl. Abhänge der Estrella, latein. Schule, Kastell» Fabriken. 5000 I.

5. Provinz Entre Douro e Minho.

Sie gränzt im N. an Spanien, im O. an Tras oS Montes, im W.an das Meer und im S. an den Douro.

Porto oder Oporto, St. auf Anhöben am Douro; über 80,000I. Die Stadt wird in die Alt- und Neustadt getheilt, die durch eineSchiffbrücke mit einander verbunden sind; meistens unregelmäßige Stra-ßen, viele Plätze und Kirchen, lateinische, griechische, rhetorische undphilosophische Schule, Schifffahrtsschule, Zeüghaus, Kriegshafen, vieleFabriken, Weinhandel. Landung Dom Pedro'ö im Juli 1832. In derNähe liegt St. Pedro de Cova, Sleinkoblengruben. — Braga,St. unweit des Flusses Cavado, in angenehmer Gegend , Sitz eines Erz-bischofs, philoph. Schule, viele Fabriken. 30,000 I. — Vianna, St.am Lima, der einen Hafen bildet, einst Nobriga Nomentonarum. SOOOJ.Schön gebaut, mit Mauern und Bollwerken versehen, Kastell, Fischerei.— Guimaräes, St., welche von den Griechen 300 Jahr v. Ch. an-gelegt wurde, altes Schloß Stahlwasserquellen. 5000 I. — Pena fiel.St. am Douro, rhetor. und philoph. Schule. 5000 I. — Barcelvs, St.am Cavado, über welchen hier eine steinerne Brücke führt; mit Mauernund Thürmen umgeben. 4000 I. — Amarante, ummauerte St. am-e-amega, Stahlmasserquellen. 3000 I. — Caldas de Gerez, warmeBäder. — Valenxa, St. und Gränzfestung am Minho. 2000 I.

6. Provinz Ettremadura.

Sie gränzt im N. an Beira, im O. an Alem-Tejo, im W. an dasMeer und im S. an Alem-Tejo.

Lisboa, deutsch Lissabon, zur Zeit der Römer Felicitas Julia, Lat.38° 42' 24", Long. 8° 3l' 15", auf der rechten Seite des Tejo, schönund majestätisch gelegen und vom Flusse gegen den Berg hinaufgebaut.Hauptstadt des Landes, Sitz der Regierung und eines Patriarchen, wurdetm 1.1755 durch ein furchtbares Erdbeben zerstört und durch den Mini-sser Pombal aus dem Schütte schöner wieder hergestellt. 275,286 I. — DieMadt ist ohne Thore und mit Linien umgeben, hat weder große nochpvhe Haüser, zum Theil schmutzige Straßen, iy denen viele herrenloseHunde herumlaufen, viele Kirchen und überaus schöne Umgebungen.Au den Merkwürdigkeiten Lissabons gehören: der Handelsmarkt mit derBildsaüle König Josephs I. und schönen Quais, welcher an drei Seitenvon der Börse, der Bibliothek, dem Zollamte, Regierungsgebaüde, Ar-senal und andern prächtigen Gebäuden umgeben wird; der Platz do Co-urerciv, der größte und schönste Lissabons, der Platz Nocio, wo der Jn-Pnsitions-Palast steht, der Praxa da Figueira, der mit Buden und Baü-wen besetzt ist, und wo Früchte und Gemüse verkauft werden, und deri^a?a do Polerim, wo das Rathhäus, mehrere schöne Kirchen und Ge-vaude sind. Unter den gottesdienstlichen Gebaüden zeichnen sich aus: dieU einer Anhöhe erbaut« Patriarchalkirche mit schöner Kuppel; dreKrrche«fs heil. Rochus, welche durch die von Johann V. erbaute, prächtigeKapelle merkwürdig ist; die Kirche des heil. HieronymuS in Belem,eiche von dem großen Emanuel, zum Danke für die gelungene Ent-