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Eüropäisches Staatensystem.
deckungsreise Vasco de Gama's nach Indien, im I. 1498 erbaut wurde,und ein Denkmal gothischer und arabischer Baukunst ist, mit den Mo-numenten Emanncls und Johann III. von kastilianischcm Marmor; dieKirche des heil. Vincenz und Antonius; die im italienischen Geschmackeerbaute Lorettokirche; das Kloster und die Kirche zum Herzen Jesu, ftwie das Kloster und Schloß Necesstdades. Dieses ist jetzt die Residenzder Königin Maria, .eher klein als groß, hat nur 2 Höfe, und dielewimmeln von herrenlosen Hunden, Bettlern, Maulthieren, Eseln, Wa-gen, Hofbedienten und Soldaten. Hinter dem Glockenthurm erbebt sichdas Kloster, worin jetzt die Dienerschaft der Königin und ihres Gemahl»wohnt. Andere bemerkenswerthe Gebäude sind: das Opernhaus, Zeug'Haus, die Kornhalle, Stückgießerei, Josephisches Fiudelhaus u. s. w-Lisiabvn hat Hauptgefängnisse für jede Art von Verbrechen, wovon da»eine oLimveiro (Citronenbaum), das andere A lju ba (maurischerRest^rock) heißt. Beide liegen nahe beisammen, gleichen mehr Kvrnmagazl'neu als Wohnungen und haben auch ein eigenes Hospital. Für geistigeBildung existiren Elementarschulen, mehrere latein., rhetor. und griechisch^Handels- und Schifffahrtsschulen, mehrere Akademien, eine Centralbibli^thek, Buchdruckereien u. s.,w. Lissabon hat wenig Fabriken, Schiffswerft^einen Hafen, der durch mehrere Forts geschützt ist, und ist der Mittt^punkt des portugiesischen Handels, so wie des Verkehrs mit den Kol^nien in Asien und Afrika Im Westen der Stadt, am nördlichendes Tejo, ist der feste Thurm von Belem. Ein Meisterstück der Ba»kunst ist die große Wasserleitung, welche König Johann V. erbaute »iwdie über 2 Stunden weit der Stadt Wasser zuführt, das große WaffAbassin, der Mai d'Agva, an dem Platze das Amoreiras kann 260 ,0»Kubikfuß Wasser enthalten. — Setuval, von den NiederländernUbes genannt, St. an einem Busen, Lat. 38° 28' 54", Long. 8° 4 ,13 "; 15,600 I. Setuval liegt an der Mündung des Sado, ist fest, v.breite Quais, enge Straßen und hübsche Haüser, und besteht eigentl» ^aus 2 Ortschaften, die blos durch eine Brücke von einander seA".sind; offenes Fort oder vielmehr eine bloße Wasserschanze, schöneshaus, ehemalige Klöster, Schulen, Salinen, Weinbau, Fischfang, sw^Umgebungen und Hafen. — Palmella, eine Villa, über welche''^,die alte Burg Palmella und ein ehemaliges Kloster erhebt. 2766 -5' .stAlcacer do Sol (d. h. feste Burg des Salzes) am Sado, einmaurischer Herrschaft und kleines Städtchen; verfallenes Schloß.
2000 I. — Cintra, St. in einer romantischen Gegend; Schloß ,schönen Springbrunnen, Korkklvster, welches seine» Namen davon v.daß die Wände der in Felsen gehauenen Zellen mit Kork belegt N ^Ruinen eines maurischen Kastells. Landhaus und Grab des Caitrv' ,1548. Waffenstillstand den 22. August 1808. — Mafra, etwa 6 ^ » xden von Cintra, kleine St. und einst eine Festung der Mauren» ui ^unfreundlichen Gegend. 2066 I. Prächtiges Kloster, von K»n,ghann V. gegründet, bestehend aus einer herrlichen Basilica, einermit gewölbtem Dom und 2 Glockenthürmen von weißem Marmor, ^villons und langgestreckten Palästen, welche viele innere HöftDas Kloster faßt 866 Gemächer in sich und zählt 5206 Fenster. —tarem, St. am Tejo und zum Theil auf einem Berge; latein. L>cy ^alte Citadelle, Kirchen und Klöster. 9006 I. — Torres VedraS, V,,an einem Küstenbache, über welchen 5 Brücken führen. 43»v I- Ahau. — Alcobaya, St. in einem Thale. In der hiesigen großen n