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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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849
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Das Königreich Spanien.

S4V

V.M.

1 , 5 »

23

S.V36,io Q.M.rs,634.50 °

6. Die übrigen Besitzungen in Afrika:

s) Die Presidios von Granada aus verwaltet

b) Die Guinea-Inseln.. .

In Summa ohne die kanarischen Inseln . . .

Mithin besitzt Spanien in allen Erdtheilen . .

4. Physische Beschaffenheit. Gebirge.

Spanien nimmt über fünf Sechstheile des Flächeninhalts der ganzenpyrenäischen Halbinsel ein, und hängt auch in seiner natürlichen Be-schaffenheit von dem großen Einflüsse der Pyrenäen ab, welche inihrem Hauptkamme die Gränzscbeide zwischen Spanien und Frankreichbilden. Über die Eigenthümlichkeiten dieses Gebirges ist bereits bei derBeschreibung Frankreichs gesprochen worden, daher wir uns hier um sokürzer fassen können. Von dem Hauptkamme laufen drei Hauptzüge derPyrenäen durch das nördliche, mittlere und südliche Spanien, besondersin östlicher und westlicher Richtung, so daß sie das Land durchschneidenund nur nach der östlichen Küste des Landes eine größere Abflachunggestatten. Die Oberfläche Spaniens ist daher mehr gebirgig als eben,und bietet bedeutende Hochebenen dar. Auf dem Hanptkamme desHauptstocks der Pyrenäen erreichen der Pic de Nethvu (der östlicheGipfel der Maladetta) 10,722 par. Fuß, der benachbarte Pic Posets10,584 par. F, und der Mont Perdu 10,482 par. F. Mit ihm stehtzunächst der nördlichste Zug der Pyrenäen, das cantabrische Gebirge,in Verbindung. Dieses durchzieht in westlicher Richtung die baskischenProvinzen (Atava, St. Sebastian und Bilbao), und Alt-Castilien ent-sendet hier die im S. liegenden niedrigen Nebenäste der Occa-, Urbion-und Moncays-Berge (deren bedeüteudften Spitzen zwischen 5000 und 9000bar. F. hoch sind), scheidet dann als Peüa de Eüropa ") Asturien vonLeon, und laüft endlich in mehreren Zweigen in Galicia nach den Vor-gebirgen Finisterre, Ortegal und als Gränzscheide gegen Portugal aus.Este höchsten Berge dieser Verzweigung sind die Pena de Peüaranda,10,320 par. F-, die Sierra de Prnamarella, 8880 par. F. und die PeüaErevinca gegen 9000 par. F. hoch.

. Das Hanptgebirge des Innern ist dasjenige, welches sich als Was-serscheide zwischen dem Duerv und Tajv auf dem Hochlande selbst erhebt,"std unter dem Namen Somo-Sierra, Sierra Guadarama (mit derPekialara von 7716 par. F.), Sierrv de Gredvs (höchste Spitze 9900

F ), Sierra de Gata und Sierra de Francia sich bis nachPortugal hinzieht.

. Minder hochgcbirgig (Sierra de Toledo und Sierra de Guadelupe,vere» höchster Gipfel nur 4800 par. F. erreicht) ist das Land zwischen

Guadiana und dem Tajv, besonders Eflremadura. Etwas mehr rr-e E sich zwischen der Guadiana und dem Guadalguivir die Sierra Al-.?,k"z.,und die Sierra Morena. An diese schließen sich nach dem».^"tischen Meere hin die Sierras Aracena und Al baleyra an;d'>), Zeichen sie selbst in der Sierra Sagra und in der Cumbrena nicht über 5588 und 5460 par. Fuß. .

E>en südlichsten Gebirgszug, südlich vvm Guadalqnivir das Königreichanada durchschneidend, bilden die Sierra Nevada (Schneegebirge),

bcdeütet in> . Spanischen Felsen und Sierra Gebirge.

Drrghou«, Bd. V. 54