Das Königreich Spanien.
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Hen Meeresufern der östlichen Küste, aus deren Asche ein trefflichesLangen,atz gewonnen wird. " "
7. Thierreich, — Viehzucht.
Spanien besitzt unter dem Einflüsse seines milden Kljma's einemannigfaltige Fauna. Von den Saügetbieren im wilden Zustande sindzu nennen: in den Gebirgen Wölfe in großer Menge, auf den PyrenäenBären und Gemsen, in Biscaya schöne Marder, im S. Füchse, fernerwilde Katzen und Genettkatzen, Wiesel, Jltiß, Dachse, verschiedene Mäuseund Ratten, Eichhörnchen; Affen in den Felsenhöhlen bei Gibraltar, undbei Cadip das Chamäleon; Wild gibt es sonst wenig.
Zahlreicher als die Klasse der Saügethiere ist die gefiederte Weltausgestattet, und es werden viele seltene Vogel gefunden; auch Seevögelgibt es in Menge. Kriechtiere sind selten, doch findet man mehreregiftige Gattungen. Frösche, Kröten und Salamander zählen mehrereVarietäten.
Die Küsten Spaniens zeichnen sich durch Reichthum an Fischen aus,doch reicht die Seefischerei bei dem starken Verbrauch an Fastenspeisenfür den gewöhnlichen Bedarf nicht aus, daher viele getrocknete Seefischedurch den Handel eingeführt werben.
Unter den nutzbaren Weichtieren wollen wir die Auster und Schnecke,die Krebse u. s. w. anführen.
Von den nutzbaren Insekten sind die spanischen Fliegen, die Bieneund der Seidenwurm zu nennen. Die Zucht der Bienen ist am ausge-breitetsten in Castilien , Estremadura und Leon, doch reicht der Gewinnan Wachs bei dem großen Bedarf Spaniens nicht aus , so daß jährlichMehrere Taufend Eentner noch eingeführt werden müssen. Der Seiden-bau steht auf einer viel niedrigeren Stufe als das Klima des Landes eserwarten läßt, und ist am bedeütendsten in den Provinzen, die amlängste,, die Araber besaßen, wie in Granada, Valencia, Murcia, An-dalusien und endlich in Aragonien. Da die spanische Seide schlecht be-arbeitet wird, so nimmt sie nur einen sehr untergeordneten Rang ein.
An schädlichen Insekten ist Spanien nicht arm; wir wollen nur dieEcvrpione, Heüschrecken und die Musquito'S nennen, von denen diebeiden letzteren oft sehr lästig sind.
, Jetzt wollen wir noch Einiges über die Viehzucht Spaniens bemer-ken. <Zje ist eben so , oder Noch mehr als der Ackerbau vernachlässigt.>"e einst so bedeütende Pferdezucht hat durch deü Krieg mit Napoleon'.ehr gelitten, wird durch den Gebrauch der Maulthiere immer mehr be-schränkt, und ist nur noch in Andalusien von einiger Bedeütung, daherauch Bedarf fast ausschließlich aus dieser Provinz bezogen wird.mir die Kriegsmacht bedient man sich nur der Hengste, wie im Mittel-?.lker, und die früheren Stutereien sind in Folge der Kriege fast sämmt-s^ch eingegangen. Das Maulthter, welches dem gebirgigen Boden desLandes sehr angemessen ist, wird hauptsächsich in den Provinzen Manch«,'"."euza und Toledo gezogen, doch reicht dessen Zucht für den Bedarf'cht aus. Den Esel anlangend, so wird dieser zu sehr vielen haüsli-a>e„ Diensten gebraucht, und ist im ganzen Lande verbreitet.
«„. Die Rindviehzucht steht auf einer besonders niedrigen Stufe derund wird Hoch am Misten in Astnrien, Galicien, Alt-CaftUlenbetrieben, tvv man auch hier und da eine regelmäßige""lchwtt-thichafr antrifft.