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Europäisches Staateusysrem-
Abflüssen; die wasserreichen Seen Trychonia und Lysimachia, inAetolien;die Seen Amwrakia und Ozeros in Akarnanien; der Zaraka, im nörd-lichen Arkadien; und die fischreichen Seen von Agoliuizza, Ka'iapba undMuria, an der Westküste Morea's. — An die Seen schließen sich dieSümpfe an, deren man, besonders in der Hochebene Arkadiens, inMenge zählt. Die bedeütendften sind: der Sumpf von Kalpaki, Kapsa,in der Hochebene von Tripolizza, bei den Thermopylen in der Ebene vonMarathon, um den Ausfluß des Aspropotamoö u. dgl. m.
Klima.
Dieses ist mild aber wandelbar. Ewiger Schnee bleibt nirgendsliegen; der erste Schnee fällt gewöhnlich im Octvber, der letzte im April.Im Juli und August ist die Hitze außerordentlich groß und sie wäre un-erträglich, wenn nicht in der Mitte des Tages Seewinde wehten. Re-gen fällt im Sommer fast gar keiner, am Ende des Herbstes und imAnsang des Winters dagegen sehr reichlich, doch hängt die Menge desfallenden Regens viel von der Nachbarschaft der Berge ab. Stürmekommen im Sommer nur auf hohen Bergen vor; auch Hagel ist selten,und oft ist der Himmel einen ganzen Monat lang von Wolken frei.An der Küste wehe» leichte und den Küftenfahrzeügen vortheilhafte See-winde. In manchen Busen sind die Winde periodisch und mitunterstark; der Nordwind ist im Sommer oft ungemein heiß. Die gewöhn-lichsten Krankheiten in Griechenland sind die Wechselfieber; doch kommenauch anhaltende und bösartige Fieber, Typhus, Ruhr u. dgl. m. vor.Diele schreiben diese Krankheiten den Ausdünstungen der vielen hie undda wachsenden Wolfsmilch, Andere den Morästen, oder den von denGebirgen kommenden Winden zu, die Inseln sind gesund.
Pflanzenreich, Kultur des Bodens.
Von Nadelhölzern trifft man in Griechenland: die Weißtanne (ki-,iu8 ab;««), besonders auf Ewboea, die gutes Bauholz liefert; die ita-lienische Kiefer (Sirius muiitinu); die Cypresse (Lu^ressus sempsrvi-I6N8), den Wacbbolder (1umpsru8 communis,), den Cederwachholder(1umperu8 vx^osstru8) und den Eibenbaum (1uxu8 duooutu); von Laub-hölzern sind bemerkenswerth: die Knoppereiche (6u6iou8 seMlop8), ein-zeln hie und da auf Feldern und in der Nähe der Ortschaften; die le-vantische Eiche (6uei-«m8 68<mlu8); die weichhaarige Eiche (6nerLU8puke8ooii8), Kermeseiche (<1ut!i'6u8 eooeikeru), Graseiche (8uerou8^rammrmtia), Stecheiche (Üu6r«m8 ilex), die morgenländische Plantane(k'lantanu.«! ori'6ntuIi'8), besonders in der Nähe von Bächen; die zabmeKastanie (OustauiL v«8va), die ganze Wälder bildet, u. s. w. Einzelnkommen folgende Bäume und Sträucher vor: die Esche; Hopfenhain-buche (6urpinu8 o8tr^u); die Buche; schwarze Erle (^1nu8 Alutinosa);die griechische Pappel (k>opuIu>8 Ara«vu); der Birnbaum (l>vru8rumer); wilde Johannisbrodbaum (Lerutoniu 8>Iiyuu); wilde Apfel-baum; Granatapfelbaum; Judasbaum (Lmei8 8>iiquu8trum); der Lor-beerbaum; die wilde Mandel, besonders auf den Inseln; die Wallnuß,ider Kirschbaum; Pflaumenbaum; die Mvschuspappel; weiße Weide; drei-lappiger Ahorn mvn8p688u!s»um); der Maulbeerbaum; die
Ebresche; der Oleander; Perückensumach (KIm8 votinu8); Gerbersurnach(KIiu8 coriaria); Erdbeerbaum (^.rbutu8 unesto), von dem bei Epidaw-ros mehrere Onadratmeilen bedeckt sind; die crdbeerartige Sandbeere