1054
Zusähe.
Polhöhe.
Östliche Lagevon
Sstawropol.
Absolute Höhe!über d. asow'scheMeer. Par. Fußo
Die westliche Kuppe des Elborus..
43°2I- 2I,z"
»» 27-
4 --
17,352
Die östliche Kuppe deL ElborüS.—
43 2l 0
0 27
44
17,284
Anonymer Berg.
43 3 I3,g
I 13
42
15,870
Kasbek.
42 42 3,8
2 31
52
15,512
Berg Beschtau.
44 k S,»
l 2
8
4,311
Somit überragen alle drei Spitzen noch die Gipfelerhebnng des Al-peiigebirges. Das fruchtbare Hügelland des Kaukasus erhebt sich an dersüdlichen Gränze zu einem Hochlande, dem armenischen Hochlande, inwelchem der Ararat hervorragt. Der Ararat, von den Arabern Agri-dagh, d. h. steiler Berg, genannt, besteht aus 2 Bergen, dem großenund kleinen Ararat, jener nordwestlich, dieser südöstlich; ihre Gipfel sindin lü'/r Werst geradlinigtec Entfernung von einander. Der Gipfel desgroßen Ararat erhebt steh in senkrechter Richtung gemessen 16,254 par.Fuß über dem Meere und 13 , 53 « par. Fuß. über der Ebene des Araxes.Der Gipfel des kleinen Ararat dagegen erhebt sich 12,284 par. Fuß überder Meeresfläche und 9,561 par. Fuß über die Ebene des Araxes. Dernordöstliche Abhang des großen Ararats hat eine Länge von 2V, dernordwestliche von 3 « Werst. Die Abhänge des kleinen Ararats sindsteiler als die des großen Ararats. Ersterer ist immer mit Schnee be-deckt, letzterer dagegen nicht. Das Gestein dieses Gebirges ist von vul-kanischer Beschaffenheit. Die vielen hier vorkommenden Massen lassensich unter folgende Hauptarten zusammenstellen: schwärzliche Porphyr-Lava, schwärzliche schlackenartige Lava, schwarze pechsteinartige Lava,Pechstein-Porphyr und dunkelftahtgrane, dichte» fteinartige Porphyr-Lava, ein schönes mittelgraues vulkanisches Gestein, stahlgrauer Thon-Porphyr, Traß, schwarze, sehr leichte bimöfteinartige Lava, Obsidian-Porphyr, wirklicher Obfidian und eine Masse Salz. Die Schneegränzeist bei 13 , 30 « par. Fuß über der Meeresfläche anzunehmen.
Die Gebirge des südlichen Ssibiriens, die je weiter nach Osten,desto mehr nach Norden sich ausdehne», führen keinen allgemeinen Na-men und bilden steppenartige Stufen, die von Bergketten begränzt wer-den. Wir bemerken zuvörderst das Gebirge A l t a i. Dieses Bergsystemumgiebt die Quellen des Jrtütsch und Jenißei; östlicher beißt es — nachA. von Humboldt — Taugnu; sayanskisches Gebirge zwischen denSeen Kossogol und dem kleinen Binnenmeere Baikal; weiterhin dashohe Kentai und das bäurische Gebirge; endlich nordöstlich sich auden Jablonoi Chrebet, an Khingkan Tugurik und das alba-nische Gebirge nach dem ochotskischen Meere. Für den höchsten Bergdes ganzen Altai wird die Bjelucha gehalten, die aber bis jetzt nochunerstiegen ist. Gebler gibt ihre Höhe auf li,«o« Fuß an. DerAltai ist reich an Erzen und zeichnet sich durch seine heißen Quellen aus,deren Dasein mit den Erdbeben in Verbindung steht, die am Altainicht selten verspürt werden. Die Hauptmasse des höheren Altai ist ausThonschiefer, Porphyr und Granit zusammengesetzt. Diese Gesteine, im