Zusähe.
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Verein und einzeln, bilden mehrere parallele Kelten, die durch groß-artige Längenthäler von einander getrennt sind und sich häufig in dieRegion des ewigen Schnee's erheben, deren Gränze hier auf einer Höhevon 7 bis 8000 Fuß liegt. Grünstem tritt (nach einem Berichte) insehr untergeordneten Verhältnissen auf, bedingt daher auch nicht dieHauptformen. Am mächtigsten scheint er sich in der Gegend der Hoch-ebene des Korgon entwickelt zu haben, welche im Verein mit einigensehr breiten, steppenartigen Hochthälern dem Gebirge schon ganz denCharakter eines innerasiatischen giebt, obwohl diese Formen sich erstweiter im Süden in ihrem ganzen Umfang ausbilden. Nach Westensinkt das Hochgebirg allmäblig ab, verliert nach und nach seine Wald-bekleidung und verschwindet endlich unter dem Meridian von Asst'-Kamenogorök im Steppenboden des Flachlandes. Eines jener großenLängenthäler, die den Altai durchziehen, das Thal der oberen Buchtarna,scheidet den nördlichen, russischen Antheil des Gebirges von dem süd-lichen, chinesischen. Dieser südliche Theil wird oft von den Geographenals ein besonderes Gebirge mit dem Namen des großen Altai angeführt.Abgesehen von dem Unpassenden dieser Benennungen, die weder in derNatur begründet scheinen, noch von den Bewohnern angenommen sind,dienen sie nur, um einen Irrthum zu erhalten, den ein Kartenzeichnervon dem andern erbt. Der chinesische Altai bildet mit dem russischennur ein und dasselbe Ganze, und es ist kein Grund vorhanden, sie alszwei sogar in ihrer Richtung verschiedene Gebirgszuge auftreten zu lassen.Der Metallreichthum des Altai besteht in goldhaltigem Silber, das sichgediegen und vererzt an solchen Stellen vorzüglich rein entwickelt zuhaben scheint, wo Porphyr und Thonschiefer einander berühren. Diejährliche Ausbeute beträgt ivvü Pud.
Ssibirien zeigt das seltsame Phänomen, daß der Boden selbst inder heißesten Jahreszeit bis in eine gewisse Tiefe gefroren bleibt, dochfreilich verschieden. Im Jahre 183V fing man in der Nähe von Jrkutskeinen Brunnen an zu graben, und man fand 78 Fuß unter der Ober-fläche kein Wasser; im Jahre 1831 kam man bis auf Sv Fuß, undimmer noch war der Boden gefroren.
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Dem Bassin des schwarzen Meeres gehören noch an:
Der Kuban, der von den kaukasischen Gebirgen kommt, ist über600 Werst lang, sehr reißend, bat zwischen 5V bis 100 Faden Breiteund mündet durch 2 Arme in 2 Meere, in das schwarze und asow'sche.Seine Zuflüsse sind unbedeütend. »
Der Rion kommt von einer Bergkette Jmiretiens und mündetoberhalb Peti in's schwarze Meer. Er nimmt u. a. die Kapota auf.
Die Ssupssa in Gurien ist 16 Werst weit schiffbar und nimmtmehrere Flüsse auf.
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Dem Bassin des KaSpi-See's gehört auch die Emba, Jembaoder Dschem, auchDiata genannt, an. Sie entspringt in der kirgis-kaisakischen Steppe aus dem Berge Mugalschar und mündet nach einemLaufe von fast 6vv Werst. Ihre Zuflüsse sind: die Buga, der L.emirund der Ssaigis.
Der Terek kommt vom Kaukasus aus den Bergen, die Tschefk ge-