36 Rcisepläne.
Eintritt in die Schweiz noch keinen bestimmten Rciscplan ange-nommen haben, und sich daher fremder Anleitung überlassenmüssen.
Die meisten Reisenden, welche die Schweiz besuchen, kommenvon der nördlichen Gränze her, über Basel oder SchafThausen,weniger häufig über Constanz oder Lindau, und verlassen dieselbeentweder über Genf oder den Simplou, Gotthard, Splügen u. s. f.,um entweder ihre Reise nach dem südlichen Frankreich oder nachItalien fortzusetzen. Für solche Reisende passen die unter Nro. 1bis 6. aufgcführlen Reiserouten. — Andere Reisende haben dieSchweiz selbst als das hauptsächliche Ziel ihrer Wanderungen sichvorgeselzl, und gedenken dieses Ländchen ungefähr an dem näm-lichen Punkte zu verlassen, wo sie dasselbe betreten haben. F’iirdiese eignen sich am besten die unter Nro. 7 bis 12. angeführtenRouten.
Bei dem Rcichthum an interessanten Gegenden und Natur-Sccnen, welche die Schweiz aufzuweisen hat, wird bei manchemReisenden der Entschluss hervorgerufen , dieses schöne Land zuwiederholten Malen zu besuchen, zumal wenn demselben, wie dicssso häuGg der Fall ist, nur wenige Wochen des Jahres zu freierVerfügung stehen. Solchen Reisenden wird es erwünscht seyn,eine Auswahl von Reiseplanen zu besitzen, welche nach systemati-scher Anordnung nur diejenigen Gegenden umfassen , die ein Gan-zes ausmachen, nach welchen aber in drei bis vier Sommern alles,was die Schweiz Merkwürdiges besitzt, erforscht werden könnte.Für solche möchten die in Nro. 13 bis 25. aufgczählten Rcisepläneausreicheu.
Umständliche Anleitung zur Bereisung der einzelnen Cantone,Gndet man bei der Beschreibung derselben in dem lexicographi-scheu Thcile dieses Handbuchs, sowie daselbst eine Menge vonkleinern Seitcnexcursionen bei sehr vielen einzelnen Ortschaftenangeführt sind.
Bei Aufstellung solcher Reisepläne für Alpenwanderungen em-pfehlen die einen, zuerst die weniger anmulhigen Gegenden zudurchreisen, die schönsten dagegen zum Schlüsse aufzusparen; nachdiesem Grundsatz sind u. a. die Routen Nro. 1. 2. 3. ausge-führt. — Andere rathen gleich Anfangs in’s Herz der Ilochalpcneinzudringen, die schönen Tage für die Bergwanderungen zu be-nutzen, und nachher noch die interessantesten Gegenden des nie-deren Landes zu besuchen; dieser Grundsatz herrscht vorzüglichbei den Routen Nro. 4. 5. 6. u. s. f.
Einige stellen das Gleichartige zusammen, wie diess z. B. inNro. 15. 16. 17. 18. der Fall ist; andere ziehen die rasche Ab-wechselung vor, was durch Route Nro. 19. 20. 21. 22. erreichtwird. Mehrere dieser Routen sind ganz innerhalb der Schwcizer-gränzen gehalten, wie z. B. Nro. 8. 12. 18. 22. 23., andere führenden Wanderer auch in zunächst angränzende, sehenswerlhe Ge-