Aznioos.
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Baden.
Axenberg finden s. viele Granil-blöcke, die vom Reuss-Th. hier-her gefluthet wurden. — Project ei-ner Fahr-Str. v. Allorf n. Brunnen.
Azmoos rcf. 1). im C. St. Gal-len, Bezirk Werdenberg, in frucht-barer Ebene am Kusse des Scholl-bergs, 500 E.; gute Schulanslal-ten. — Im J. 1790 schlugen dieFranzosen in der Nähe eine Schiff-brücke über den Rhein, (wo jetzteine Fähre stellt), u. drangen n.der Einnahme des Lncienslcigs inBündten ein. Gr. Brand 1716 u.noch bedeutender 1819, wo (wahr-scheinlich durch Brandstiftung)61 Wohnhsr., 38 Ställe u. 14 and.Gebäude abbrannten. — Das inder Nähe am Walzer- od. Gon-zen-B. befindliche Eisenhergwcrkwird neuerdings wieder lebhaft be-trieben u. liefert vorz. gutes Eisen;die Schmelzhülte steht bei Flums.
Baar, gr. Pfd. im C. Zug, mit2135 E.; in einer fruchtbaren,obstreichen Gegend, (Baarcrbo-den)- hier vereinigen s. die Str.,welche v. Zürich über den Albisu. über die llorgeregg n. Zugführen, — A. Kirche. — Papier-mühle. — In der Nähe das Dörf-chen Blickenstorf, Geburtsort desberühmten Ziirchcrschen Bürger-meisters Job. Waldmann. — AmFussc der Baarcrburg, einer An-höhe, auf welcher einst die Burgder Edlen v. Baar stand, ist dasehemals stark besuchte T Vallers-weiler-Bad.
HXcu, D. im C. Schwyz zuFreyenhach gehörig, in fruchtba-rer, wohl augehautcr Gegend amZiirclier-S. Vorzügliche Sand-steinbriiehe; kl. Wasserfall; —Eisenhammer, Papiermühle, me-chanische Baumwolleuspinnerci.
Bachtel s. Allman.
Handbuch f(l r Rci.cndo. VII.
Badex, kl. Stadt im C. Aargau,mit 278 H. u. 1814 E. (ohne Ennet-baden, das 340 E. zählt) ; an derUmmat, über welche eine fahrb.Br. führt, in fruchtbarer, wohlangcbauler Gegend, an der gr. Str.v. Zürich n. Aarau , Bern, Baselu. s. f. Whsr. Löw e, Engel, Wage,Linde u. v.a. — Seltenste. sind: dasalte Rathhaus, auf welchem seit1426 die Tagsatzungen s. versam-melten , u. 1714 der bekannteFriede zw. Oesterreich u. Frank-reich, n. dem spanischen Sucres-sionskriege geschlossen wurde.Die Ruinen des festen Schlosses,(der Stein zu Baden); grosse me-chanische Baumwollcnspinnerei.
— Ausserdem befindet s. in Badenein reiches, (v. der ungarischenKöniginn Agnes gestiftetes,) Biir-gerspilal, ein kl. Theater, ein Ka-puciner- u. ein Nonnenkloster, einChorherrnslift, ein Zuchthaus u.s. f. — Die Einw. leben zum Thl.vom Landbau u. Weinbau, (vor-züglicher l'eur igerWein),u.v. Tran-silhandel , hauptsächlich aber v.dem Aufenthalt zahlreicher Bade-gäste in den nahe gelegenen Heil-bäilern. Diese liegen 10 Minutenunterhalb der Stadt. Sie werdenin die Grossen u. Kleinen Bädergethcill; jene auf dem linken,diese auf dem rechten U. der Lim-mat, durch einen Steg für Fuss-gängcr verbunden. 19 heisseQuellen (13 am I., 5 am r. II u. 1sehr reichhaltige im Flussbett derLiinmat seihst), liefern das wolil-Ihälige Wasser in die verschiede-nen Badchäuscr. Die Tcmp. istnicht bei allen Q. dieselbe, amhöchsten im Verena-Bad (42 l /s"R.)am niedrigsten in den kl. Bädern(33° R.). Die wichtigsten Bcstand-tlieilc sind salzsaurc u. schwcfel-7