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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Amerikanisches Staatensystem.

großen Miami, welcher gegen 15« Meilen mit Booten aufwärts zubefahren ist, den kleinen Miami, den Wabash, Mahoning, denTennessee, Cnmberland, Licking, Sandy, Kenhawa undKentncky, alles mehr oder weniger schiffbare Flusse, in sich auf, undbeschreibt bei Louisville, in Kentncky, Fälle, die in einer Strecke von nur1'/- engl. Meilen gegen i« Fuß betragen, und durch einen Kanal um-zogen werden. — Die Senkung des Ohio-Beltes beträgt im Durchschnittnur 4 Zoll auf die Meile; seine Strömung ist mehr langsam als rei-ßend, und die Mehrzahl seiner kleineren Tributaries haben ebenfallseinen mehr trägen Lauf, und sind, wie der Hauptstrom, mit einer MengeUntiefen versehen und nur bei einem hohen Wasserstande zur eigentlichenSchifffahrt tauglich. Zur Zeit der Frühjahrs - Überschwemmungen steigtder Ohio um 4V, 5« bis 6« Fuß, und in demselben Verhältnisse alleZuflüsse des Mississippi, und zu dieser Zeit können Seeschiffe, durchDampfzugboote aufwärts befördert, bis Cincinnati und Pittsburg ge-langen. — Unterhalb der Mündung des Ohio empfängt der Mississippivom Westen: den 5V« Meilen langen St. Francis, aus Missouri;den White, dessen Lauf 78« Meilen beträgt und der mit Booten 50«Meilen aufwärts befahren werden kann, aus dem Staate Arkansas, undden Arkansas, der unter Lat. 42° N. in der Nabe des La Platteentspringt, flch gegen 2,Nüv Meilen weit durch das Jndianerland undden nach ihm benannten Staat windet, und außer dem Negraka oderder Red-Fork, dem Nio Rajo oder nördlichen Arm des Canadian,dem Mora oder Canadian und dessen südlichem Arme, eine Mengebebrütender Flüsse in sich aufnimmt. Gegen 19« engl. Meilen südlichvon der Mündung des Arkansas münden in den Mississippi, vom Ostenher, der Aazoo und Black Niver, und weiter abwärts von Westen:der Washita, der ihm die Wässer des Saline, St. Barthelemy,Bonne Jdöe, aux Boeufs und Tensaw, und des großen WhiteOak, Dugdomonie und Ocatahovla zuführt, und der Red-Ni-vcr, dessen Quellen noch nicht hinglänglich bekannt sind, und dessenMündung durch Treibholz, Schlamm und Sand oft so verstopft ist, daßer sich durch eigene Bayous Ausflüsse nach dem Golfe bahnen muß, beidem zu Zeiten aber auch der Atchafalaya, welcher dicht unter derMündung des Red von der Westseite des Mississippi abgeht, südlichströmt und in die gleichnamige Bay mündet, als Fortsetzung seinesLaufes betrachtet werden kann.

3>) Den Mermenton, aus Lonisiana, und in die große, durcheine Sandbarre verstopfte Mermenlon-Bay mündend.

32) Den Calcasiu, welcher ebenfalls aus Lonisiana kommt,das reiche OpelonsaS durchströmt, und oberhalb seiner Mündung sich zueinem kleinen See erweitert, und

33) Den Sabine, welcher die Grenze mit Texas bildet, in derNähe seiner Mündung sich ebenfalls zu einem See erweitert, da Sand-barren aber vor derselben sich hinziehen, nur der Küstenschifffahrt zu-gängig ist.

Das 6aMn des Äuttraloceans ist bis jetzt noch zu wenig bekannt,und die Ausdehnung feiner Küste kann, da die Grenzbestimmnngen stunsicher, und bis jetzt nur annähernd abgeschlossen sind, nicht mit Be-stimmtheit bezeichnet werden, dürfte aber doch eine Strecke von 498 engl-Meilen in sich begreifen. Auf dieser ganzen Ausdehnung ist keine ein-zige bedeutende Bucht, denn Bakerö-Bay liegt in der Mündung des