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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Amerikanisches Staatenspstem.

und Mary land lieferten fast ganz gleiche Resultate. Die TemperaturVirgin ia'ö hat sich, obgleich sie 1835 in manchen Gegenden auf — 6"und resp. — >4" F. herabging, während der Jahre 1831 bis 1841 ziem-lich gleichmäßig erwiesen, obgleich die Notizen des Esq. T. Taylor überdie beobachteten Thermoineterstände der Jahre >831—36 im Kanton KingGeorge ein auffallendes Schwanken bewiesen, auch Esq. Mayo'S Beobach-tungen zu Nichmond während der Jahre 1839 -41 geben ein ähnlichesResultat:

1839.

1840.

1841.

Jan.

13.

15° F.

Jan. 21. 17° F.

Jan. 3. 58° F.

»

27.

28°

„ 26. 3°

Febr.1I. 13°

April

9.

Frost

„ 31. 5°

» 24. 45°

»

16.

63°

März 12. Frost

März 17. 44°

Mai

17.

45°

April 19. 16°

Mai 5. 67°

»

28.

90°

„ 23. 72°

» 21 . 86°

Juli

8.

64°

Juni 28. 58°

Juni 7 . 74°

»

24.

87°

Juli 17. 93°

Juli 18. 94°

Oct.

13.

Frost

Sept. 8. 89°

Sept. 10. 89°

Dec.

5.

22°

Oct. 10. Frost

Oct. 19. Frost

»

23.

28°

Dec. 12 . 21 °

Dec. 7. 24°

Die südlichen Staaten sind demselben Temperaturwechsel unterworfen,als die mittleren und nördlichen; in Louiflana, Mississippi, Alabama,den beiden Floridas, Georgia, Norlh- und South-Carolina ist öftersdie Kälte sehr bedeutend, und es ist gar nichts Seltenes, das Eis iZolldick auf stehenden Gewässern zu sehen. Auch die westlichen Staaten, dienach allen Berichten, und selbst nach Jefferson, in gleicher Breite umdrei Grad wärmer sein sollen, als die östlichen, sind eben so wenig be-ständig in ihrer Temperatur und bieten denselben schnellen und auffal-lenden Wechsel von Hitze und Kälte, den die atlantischen und nordöst-lichen Staaten bieten. Bei St. Louis, unter Lat. 38" 36' N. friertder Mississippi so fest zu, daß man mit Frachtwagen darüber fährt; imWinter 1817 stand der Thermometer zu Cincinnati, am Ohio, unterLat. 39" 6 ' N., bei einem schneidenden Nordwestwinde, drei Wochenlang auf — 24° F., zu einer Zeit, wo Schiffe von New-Dork nach Phi-ladelphia ohne die geringste Unterbrechung fuhren, und zu Astoria, ander Mündung des Columbia, unter Lat. 46" 15' N., war der niedersteThermometerstand den 16. Dec. >818: 4" F. (— 12 ", 4 . R.) und derhöchste, den 25. Dec. -s- 42° F. (— -f- 4 °,44 N.), während zu Philadel-pbia, unter Lat. 39° 57' N. den IS. Dec. desselben Jahres der Thermo-meter auf 41° F. (— -s- 4" R.) und den 25. Dec. auf 35° F. (— -f-I°, 3 ,N.) stand; woraus sich abwechselnd ein höherer oder niederer Tem-peraiurstand in den östlichen oder westlichen Staaten ergibt. — Eine Ver-gleichuug der niedrigsten Thermoineterstände 1835 beweist es hinlänglich,daß, des Breitengrades ungeachtet, die Kälte in den südlichen und west-lichen Staaten bedeutend sein kann, während der Thermometer in dennördlichen über dem Gefrierpunkte bleibt, und daß besondere Verhältnissediese Erscheinung hervorbringen, die bis jetzt noch nicht erklärt sind. DieNatur hat keine solche klimatischen Scheidelinien auszuweisen, wie sieunser Verstand aufzustellen beliebt, und ohne Bemerkung der höchstenund niedersten Stände läßt sich die Angabe jährlicher mittlerer Tempe-ratur nirgends weniger rechtfertigen, als in den Vereinigten Staaten.

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März

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