so
Amerikanisches Staatensystem.
abweichen, und die durch die örtliche Lage des Landes bedingt werden,keineswegs aber sind die Länder im Westen durchaus um drei Gradwärmer, als die unter gleicher Breite liegenden östlichen Staaten. In«Osten und Westen von zwei großen Gebirgsketten eingeschlossen; i>nNorden durch ausgedehnte meerähnliche Wasserflächen und zum Theilunerforschte Wildnisse begrenzt, von riesenhaften Strömen durchschnit-ten, von Hügelketten, Thälern und liefen Gründen nach allen Richtun-gen durchzogen, und nach Süden zu in Niederungen übergehend, die sichendlich im Golf von Mexiko verlaufen, bietet das Mississippithal selbstdrei verschiedene klimatische Sektionen, die nördliche, mittlere und süd-liche, die durch Örtlichkeiten bedingt, oft weit in einander eingreifen,und durch nichts weniger als geographische Breitengrade geschieden wer-den können. —
Die Staaten Ohio und Jndiana sind demselben plötzlichen Wechselder Temperatur unterworfen, als die östlichen Staate««. Zehnjährige,von 1831—1846 in Cincinnati angestellte Beobachtungen gaben als mitt-leren Thermometerstand folgende Resultate:
1831: 52,„ 1833: 52 ,«5 I83i: 52,„ 1837: 54,5, I83V: 53,«-1832: 56,1834: 52,7« 1836: 53,„ 1838: 53, 7 « 1840: 52,7,
Der jährliche Unterschied des höchsten und niedersten Thermome-terstandes kann im Mittel auf 166° F. angenommen werden, denn der-selbe betrug in den genannten Jahren, mit der Regenmenge:
Höchster Stand. Niederster Stand. Unterschied. Regen in Zostett-
1831 .
91°
— 7°
98°
.
40,03
1832 .
96
— 8
. .
164
39,„
1833 .
96
— 5
. .
161
41,15
1834 .
97
— 16
. .
167
41,75
1835 .
95
— 18
, ,
113
39,50
1836 .
95
s
. .
96
.
39,79
1837 .
,
93
— 2
. .
95
42 , 5 s
1838 .
94
— 5
. ,
99
43,s.
1839 .
96
st- 1
, .
95
46,25
1846 .
— 12
- -
167
-
46, s«
Der größte Kältegrad, der je zu Cincinnati beobachtet wurde, waram 8 . Jan. 1797 und ain 8 . Febr. 1835, wo der Thermometer am— 18° sank. — Im Ganzen genommen sind die Winter in Obio undJndiana mild, doch friert der Ohio und andere Flüsse des Landes zu,und ersterer war schon öfter 4 Wochen laug mit starkein Eise bedeckt. <Die herrschende» Winde jenseits der Meghany-Gebirge sind die westl«*chen, die nach zehnjährigen Beobachtungen einander in nachstehenderOrdnung folgen: Südwest, — Nordwest, — Nordvst, — Südost,West, — Osi, — Süd, Nord. — Die südwestlichen Winde wehen wäl^rend 9 Monaten, vom März bis November, fast ausschließlich; d«rNordwest während der Monate December bis Februar^ die größte ZEder windstillen Tage ist im Deceinber und Februar, die geringste i>UJuni, September und Oktober; die südlichen Winde verhalten sich Z"den nördlichen wie 322 zu 256, oder wie 46 zu 32, und die westliche^zu den östlichen wie 467 zu 269, oder beinahe wie 4 zu 2.
Weiter im Westen, in Illinois und Missouri, ist die Temperttur mit der von Ohio und Jndiana ziemlich gleich und eben so spri»^