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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Amerikanische Staatenspstem.

Unruhen der Revolution unterbrachen auch diesen Zweig der Literatur,die Fortschritte der medizinischen Schulen aber, die nach der Wiederkehrdes Friedens errichtet wurden, erweckten auch in diesem Fache Forscher,und Dr. B. Rusch erwarb sich durch seine Werke einen rühmliche» Na-men in Amerika sowohl als in Europa. — t)i. Wistcr, Dvrcy, Chapmauund Dewees haben sich als Schriftsteller einen ausgezeichneten Ruf er-worben, und Warren, der Gründer der medizinischen Schule zu Cam-bridge, I. C Warren, sein Sohn, und Jackson von Boston, Millar undHasark von New-Aork, und sämmtliche Professoren der medizinischenSchule zu Baltimore, haben durch ihre Schriften sich ausgezeichnet, undihre Werke sind in Europa eben so bekannt als in Amerika. —

Das historische Fach der amerikanischen Literatur ist am vernach-lässigsteu; die Ainerikauer neigen sich. aus übergroßer Achtung für ihrePatrioten und Staatsmännner, zu sehr zum Lesen und Schreiben vonBiographien und Memoiren, und liefern so mehr Data zu einer künfti-gen Geschichte. -chlnrslmll'« iTk« ol >Vk>8hmA>on ist, obgleich Biogra-phie, doch das beste Geschichtswerk über die Bereinigten Staaten. — DieGeschichten der einzelnen Staaten enthalten köstliches Material, sindaber auch zugleich Handbücher der Geographie und entsprechen somitunsern deutschen Erd- und Länderbeschreibungen. Unter den fiühern Wer-ken steht »Norton'« LnKlancl lUamoriuI, t!nmt)iiliK6, I6ii9," vonwelchem noch vor einigen Jahren eine neue Auflage zu Boston erschien,obenan; andere wichtige ältere Gefchicbtswerke der einzelnen Staatensind von: Hnbberd, Mather, Beverly, Sriths, W Smith, Hutchinsvn,Frauklin, Withrap, und Proud; neueren Ursprungs sind: Jefferson,Barke, Ramsay, Drayrv», Monltry, Lee, Williams»», Minot, Bradford,Belknap, Williams, Sullivan, Aales und Monlkon, Trnmbull^ Flint,Stvddard und Mc Call; und von Werken allgemeineren Interesses ver-dienen angeführt zu werden: Holmes, Ramsay, Marshall, Pikkitts,Douglas;, Thomas, Whenton, Lyman und Bencraft; von Biographienerschienen, außer Washingtons Leben von Marshall, von Ramsay undBancrafk, Ortis Leben von Tndor; Wirts Leben Henrys, und die Bio-graphien von Pinkney, Lee, Qnincy, Ames, Green, Gerry und Morris,Franklinö und Jesfcrsons Autobiographien, Sanderson's Leben der Un-rcrzeichner der Unabhängigkeit, in 12 Bänden; Ilelkimp'8 /rmeiicsnI-ioKrspii^, — Sparks Leben Ledvards, Jrwings Cvlumbns, BiddlesMemoiren von Seb. Cabot, und .loKei-son'« !Vl6in<>ii8 luclcer und8pnrlc'8 Ülenr«»'i8 ok IVu.^liinKlvn. — Mehrere gehaltvolle politisch^Werke haben während der letzten 5V Jahre die amerikanische Presse ver-lassen, von denen wir nur die von Adams, Everett und Walsh erwäh-nen; in keinem Theile der Wissenschaft haben indeß die Amerikaner eineso reiche Literatur auszuweisen, als in der Geographie. Über alleStaaten sind ausführliche Beschreibungen herausgekommen, alle Städtehaben ihre Schilderer gesunden, und die Zahl der Nejsebücher ist Legion-Die Resultate der zu verschiedenen Zeiten vom Gouvernement ansgeft>^deten Expeditionen, deren Zweck war, das unbekannte Innere Amerikaszu erforschen, sind in den Reiseberichten von: Lewis und Clarke, Pift,Lang und Keating niedergelegt; Noah, Sckliman, Griscam, tslide/''Dwight, Andersen, Bigelow, Covper und Andere, haben ihre Reist'durch verschiedene Länder Eüropa's dem Druck übergeben; Silliwa"'Dwight, Flint, Brackenvidge, Schaalkraft, Schulz und viele Andere ibsReisen durch die Vereinigten Staaten publizirt, und Morse, Worcest^