Amerika.
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Gipfel sind: der Ashutney, Hawk, Bald, Snake, Cunney und der obereMonadnok. Der westliche Theil des Staats besteht aus Ganggcbirgen;in dem östlichen stnd Urgebirge vorherrschend. Thon- und Glimmerschie-fer sind die häufigsten Fossilien; Eisen ist in Menge vorhanden; Bleiwird bei Sundeiland. Pseifenerde bei Sbrewsbury gegraben; guterMar-mor bricht man bei Bennington und Kaolin wird an vielen Orten ge-funden. — Die Ansickt des Landes ist außerordentlich mannigfaltig undreizend; unzählige Flüsse und Bäche stürzen von den grünen Gebirgenherab, welche die Wasserscheide zwischen dem Connecticut und dem Cham-plainsee bilden; die wichtigsten derselben sind der Connecticut, Michis-coui, Lamoille, Onion, Otter, West, White, Ponltney, Black und derMisstsqne. — Eine Menge von Seen sind über das Land verbreitet, vondenen der Champlainsee >28 Meilen lang und von I zu 15 Meilen breitist, durch den Svvel oder Cbamplyfluß nach dem St. Lorenz abströmt,und zur Äälfte, die in ihm liegenden Inseln aber sämmtlich zu Vermontgehören; nach ihm folgen, hinsichtlich der Größe, der Memfremagvg, derzum Theil schon in Canada liegt und vermittelst des St. Francis mitdem St. Lorenz verbunden ist, der Austin und Bombazon, im KantonRutland, und der Caspeau, Willoughby, Seamore, Knonlton und Pik-kin, im Kanton Orange.
Das Klima ähnelt dem von New-Hampshire; die Winter sind streng,dauern vom December bis März, und während dieser ganzen Zeit ist dasLand oft mit 2 Fuß Schnee bedeckt, und die Flüsse 20 bis 24 Zoll dickgefroren. Die Fröste beginnen schon im September und halten bis zurHälfte des April an; im Anfang dieses Monats entwickelt sich bereitsdie Vegetation und bis zum 20. April haben alle Baume ihr Laub ge-wonnen. Der Sommer ist zuweilen außerordentlich heiß, doch sind dieNächte stets kühl; die schönste Jahreszeit ist vom Anfange des Septem-bers bis in die Mitte des Oktobers. Die Wandertaube, welche in wol-kenähnlichen Zügen das Land durchzieht, verkündet in Vermont den An-fang und das Ende der schönen Jahreszeit; sie erscheint gewöhnlich am20, März und zieht in den ersten Tagen des Oktobers wieder fort.
Der Landban ist die große Achse, um welche sich in Vermont allesdreht, da der Staat keine Lage zum großen Handel, noch zur großenFischerei hat. Der Boden ist reich, fruchtbar und strichweise üppig, unddie langen, aber beständigen Winter schaden den Feldfrüchten nicht; nurder Mais leidet in den innern Gebirgsgegenden durch frühzeitige Fröste,während ihn am Connecticut die anhaltenden Nebel schützen, die ausdem Strome aufsteigen. Man baut Weizen, Roggen, Gerste, Hafer,Mais, Erbsen, Bohne», Flachs, Hanf und Kartoffeln; die Sommer-früchte werden vom >6. bis 20. April gesäet; der Sommerweizen im Au-gust geerntet; die Gerste ist am l. August, Hafer am 20. August undBohnen am I. Juli reif; den Mais pflanzt man um die Mitte desMai und bricht ihn nach dem 1. Oktober. — Die meisten Kulturen ge-schehen auf Neubruch, weil des unangebauten Landes immer noch viel ist.Hundert Acres in Kultur zu setzen erfordern zwar eine zweijährige Ar-beit, aber die erste Weizenernte erseht die Auslagen zweifach. — Gar-tenfrüchte, vorzüglich Kürbisse, gedeihen vortrefflich. Obst, besondersApsel, die man zu Cyder benutzt, zieht man in den südlichen Kantons,im Norden scheint es weniger gut fortkommen zu wollen. Die Wiesensind vortrefflich, der Graswuchs üppig, und die schönsten natürlichenWiesen findet man am Connecticut und den Zuflüssen des Champlain;