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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Amerikanisches Staatensystem.

Theil des Landes erhebt sich zu Hügeln, und gebt endlich in Bergkettenüber, zwischen denen sich reiche Thäler eröffnen. Die erste Bergkette sinddie Tricot-Mvuntains, eine Fortsetzung der blauen Berge; hinter der-selben erheben sich die Ketten der Apalachen und AlleghanyS, die nachTennessee zu den Namen Aellow-, Stvne-, Bald-, Wbite- und Smoky-Mountainö führen. Nirgends übersteigen die Bergrücken die Höhe von3,VON Fnst, und alle sind bis zu den Gipfeln mit stämmigen Laub- undNadelwaldungen bedeckt. — Zwei Meerbusen oder Sunde, der Albemarleund Pamlico, ziehen sich längs der Küste hin, schneiden tief in'ö Landhinein und nehmen die Flüsse Chowan, Noanoke, Tar, Pamlico undNeuse in sich auf; der Kap Fear River und Black münden in denOcean, der Z)adkin, Ealawba und Broad gehen nach South-Carolinahinüber, und nach Westen strömen: der große Kanhawa, der Holston,Notachuky und French-Broad. — Das Klima ist wechselnd: in den öst-lichen Niederungen im Sommer heiß, zu Zeiten ungesund; der Herbstangenehm; der Winter mild, doch Regen, Schnee und Eis beständigabwechselnd. Im Hochland ist das Klima besser und gesünder, und imWesten vortrefflich.

Land- und Holzwirthschaft und Viehzucht sind die Haupterwerbs-zweige der Bewohner. Am häufigsten wird Weizen, Roggen, Mais,Gerste, Hafer, Flachs, Hanf und etwas Baumwolle, Reis und Tabakgebaut; die Viehzucht, namentlich die der Rinder und Schweine, wirdschwunkhaft betrieben; die Waldwirthschaft ist bedeutend, und Pech,Theer, Terpentin und Harz sind die Hauptstapelartikel. De,schieden«Fichten- und Kieferarten, Elchen, der amerikanische Ölbaum, Kohlpal-men, Magnolien, Cypressen und weiße Cedern, schwarze und Balsam-Tannen, Nuß- und süße Kastanienbaüme, Akazien, Tulpenbaüme, Sas-safras u. s. w. füllen alle Wälder, mit denen das Land noch zu dreiVierteln überzogen ist. — Mineralien aller Art findet man in Menge:Gold in Körnern, in den Sandebenen und Flüssen, wo es auch in Meng«gewonnen wird, und Eise», Blei, Kupfer, Kalksteine, Walkererde und'Mergel in verschiedenen Theilen des Landes. — Der Gewerbfleiß istnoch in der Kindheit; eigentliche Manufakturen sind noch nicht zu fin-den; man producirt vorzüglich Theer, Pech, Terpentin, Zimmerholz,Bretter und Mehl, und diese Artikel, sowie Reis, Baumwolle undSalzfleisch, bilden die Hauptansfuhreii. Die Erzeügnisse des Westensgehen theils nach Petersburgs in Virginia, theils nach Charleston >nSouth-Carolina, die des Ostens werden aber, außer jenen beiden Städ-ten, auch über Wilmington ausgeführt.

Die Einwohner, deren der Staat 753,419 zählt, worunter 245,8>'Sklaven und 22,732 freie Farbige, sind größtentheils englischer Abkunft,doch findet man auch Schotten und Deütsche, und im Weste», zwischendem Aadkin und Catawba, größtentheils Iren. — Der Beschäftigungnach sind 589 im Bergbau; 217,095 in der Landwirthschaft; >.734 iMHandel ; >4,322 in Manufakturen und technischen Gewerben; 327 in derSeeschifffahrt; 379 in der Kanal- und Fluß-Schifffahrt, und >,086gelehrten Fach bethätigt. — Die zahlreichsten Sekten sind die Presbh-terianer mit 132 Kirchen, die Methodisten mit 211 wandernden Predi-gern. und die Baptisten mit 332 Kirchen und 21 > Geistlichen. D>edeütschen Lutheraner habe» 4V Kongregationen und >8 Geistliche, dieHerrnhuter 4 Kongregationen, die Freünde 2> Gesellschaften, die Refor-misten ö Geistliche und die Katholiken 3 Priester, und die meiste"