Amerika.
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Swamps bildet, und längs dem Mississippi und Ned-River hin nochjährlichen Überschwemmungen ausgesetzt ist. Je hoher man an denStrömen aufwärts kommt, desto fester wird der Boden, die User erhe-ben sich »»merklich, lassen aber landeinwärts tiefe Bottomländereien zu-rück, auf welchen nach großen Frühjahcswäfferii dieFluthen zurückbleibennno stehende Moräste bilden, oder sich Kanäle nach dem Mississippi oderdem Golfe wühlen. — Das festeste Land im ganzen Staate ist die Prai-rie von Opelonsas und sicher auch der gesundeste Landstrich. Louisianaist trefflich bewässert: der Mississippi, der Vater der Ströme, bildet bisLat. 31° N. herab die Ostgrenze, von hier aber strömt er durch dieMitte des StaatS dem Golfe zu; der Red-Niver durchwindet den Nord-westen des StaatS und vereinigt sich mit dem Mississippi; der Pearlbildet zum Theil die Grenze des StaatS Mississippi; der Tchefonte undAmite kommen aus Mississippi herüber; der Jberville, Plaquemines,Atchafalaya und Lafourche sind Nebenarme des Mississippi; der Teche,Bermillion, Mermentou und Calcassteu wässern AttacapaS und Opelou-sas und der Sabine bildet die Grenze nach Texas zu. Das KlimaLoiiisiana's ist im Sommer im Allgemeinen heiß und ungesund; imWinter mild und angenehm, zuweilen aber sehr kalt. Die Temperaturgleichmäßiger als in allen andern Staaten und das Oberland und Ope-lvusaö durchaus gesund. Im December beginnt gewöhnlich der Winter,dauert ungefähr 2 Monate und während dieser Zeit ist die Temperatursehr veränderlich.
Die Landwirthschaft ist die Hanptnahrungsquelle derEinwobner: derPlankagenbau ist allgemein eingeführt, und Baumwolle und Zucker sinddie Stapelgüter des Landes. Das Zuckerrohr gedeiht nicht höher als bisj» Lat. 30" 20' N., etwa 75 Meilen oberhalb New-Orlea»S, und dieAnlage einer neuen, oder die Erwerbung einer bereits eingerichtetenZuckerpflanzung am Mississippi erfordert große Summen. Tabak wirdin Menge gebaut, und Reis, Mais, etwas Indigo, Südfrüchte undDbst in allen Theilen des Landes. Die Viehzucht ist nur in einigenTheilen deü Staates bedeutend, und die ausgedehnten Savannen desBinnenlandes ernähren große Heerden von Hornvieh, Pferden und Schwei-nen. — Die Waldungen im obern Theile des Landes sind herrlich be-fanden und enthalten Cypressen, Akazien, Cordten, Eschen, Birken, Bu-chen, Erdbeer- und Hornbaüme, immergrüne Eichen, Cedern, Eisenhvlz,Magnolien, Maulbeerbaüme, Sycamoren, Tnpelo-, Catalpen- undTul-benbaüme, und von allen herab hängt geistergleich die Tillandsia oder°er spanische Barth. Au wilden Thieren findet man alle, die im Missis-Nvpi-Staate heimisch sind, und außer diesen Rolhwild aller Art und imNvrdwesten dasElenn. — Von Vögeln, Fischen, Amphibien und InsektenHA Arten, die andern südlichen Staaten der Union eigen siud. DerMineralreichthum des Landes ist noch wenig gekannt, doch hat man be-reits Eisen, Silber, Steinkohlen, Alaun, Salz, Mühlsteine, Kalk und^VPferthou gefunden und theilweise auch schon benutzt.
Der Kuuftfleiß beschränkt sich bis jetzt fast allein auf die erste Ver-^elnng der rohen Produkte, und die Ausfuhr auf Zucker, Baumwolle,^abak, Reis, Mais, Pech, Theer, Terpentin, Haüte, Stabholz undschindeln. Der Handel Louisiana's ist außerordentlich und wird fastbeglich von New-Orleaus aus betrieben, dessen Ausfuhren man jährlichlochen 6» und 7ü Millionen Dollars schätzt. Nach offiziellen Näch-sten im »diLvv-Orleuiis-LiUIvtin« betrugen die Ausfuhren des Jahres