Amerika.
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das Küstenland im O. ist eben und niedrig, abwechselnd Sand und Mar-schen, hat Mangel an gutem Wasser, ist aber zum großen Theil starkbewaldet. Weiter landeinwärts ist der Boden sanft gewellt, geht end-lich in hügeliges, rollendes, dicht bewaldetes Land erster Klasse über,Und wechselt mit Eiebenöffnungen (Oulc-Opeum^s), Ebenen (Alains) undgelegentlich mit Prairies, die in Trockene und Nahe geschieden werden.
Der Boden ist reich, fast überall von ausgezeichneter Güte, leicht zubearbeiten, und gewährt einen Ueberfluß fast jeder Art Produkte, welchedas benachbarte Ohio erzeugt und die ausgedehnten Prairies bieten herr-liche Weiten und einen Ueberfluß von Winterfutter für die Heerden derAnsiedler. Von drei Seilen von Wasser umgeben, ermangelt Michigankeines Vortheils der am atlantischen Meere liegenden Staaten, und hatan größeren Flüssen, die fast alle bootbar sind: den St. Joseph, denKekalamazoo, Grand-Niver, Saginaw, Hnron-Niver, Clinton, Naisin,Ottawa und Maumee. — Das Klima zeichnet sich durch strenge WinterUnd heiße Sommer aus; Gewitter sind häufig und heftig, werden aber»icht gefürchtet; die Luft ist im Ganzen genommen rein und gesund,und nur die sumpfigen Fluß- und Seeufer werden zu Zeiten von Wechsel-und Gallenfiebern heimgesucht.
Nur erst ein kleiner Theil des ausgedehnten Staats ist bis jetzt inKultur genommen, doch schon große Landstriche von Spekulanten aufge-kauft worden. Die Landwirthschaft ist die Haupterwerbsguelle des Lau-bes und liefert schon eine außerordentliche Ausbeute. — Im Jahre 1840waren bereits 56,5,2t Menschen im Landbau beschäftigt, die I84t bereitssür 7,804,05»! Dollars producirten, von welchen Erzeügnissen an Mehl,Weizen, Salzfleisch, Pottasche, Pelzwcrk und Hauten, Whisky, Butteru»d Schmeer, Bau- und Stabholz, Wolle, Eisen, Salzfisch u. s. w. für3.587,768 Dollars ausgeführt wurden. — Der Gewerbfleiß ist noch inber Kindheit, doch producirte Michigan 184t zur Ausfuhr bereits 314,686Barrels Mehl, 500 Tonnen Pottasche, 1,395»,075 Gallons Whisky,k.190,738 Pfund Ahornzucker und für 76,000 Dollars Stabeisen. — DerWandel wird durch 7 Banken unterstützt, und 5 Eisenbahnen, zu derenAusführung der Staat ein Anleihen von 5 Millionen Dollars abschloß,kfagen nicht wenig dazu bei, das Land in Aufnahme zu bringen. — Herr-liche Waldungen bedecken noch einen großen Theil des Landes, in wel-Aen „och ei„ großer Ucberfluß von wilden Thieren herrscht; Elenns undKaribn's, Dammhirsche, Bären, Naccoons, Biber, Füchse und OtternA"det man noch in Menge; Vogel in unglaublicher Zahl, besonders aberWasservvgel, die an den Gestaden der großen Seen und den Ufern derkleine,, Äinnenseen vortreffliche Brütplätze finden.
Die Einwohner des Landes sind ursprünglich französische Canadier,denen sich in den letzten 15 Jahren Einwanderer aus allen Staate»
Union und Europa gefunden haben. Ihre Zahl beträgt gegenwärtig„'2,276 (1830 nnr 32,538), von denen 40 im Bergbau, 56,521 in der^audwirtbschaft, 728 im Handel, 6,890 in Manufakturen und Gewer-^"'24 in der Seeschifffahrt, 166 in der Flnß- undKanalschifffahrt undli^ ^ gelehrten Fach beschäftigt sind. — Bereits findet man alle kirch-l»k * Sekten im Lande, am haüfigsten aber Baptisten, Presbyterianerfi, jdUkbodisten. — So jung der Staat ist, so viel wurde hier bereitsrjl den Unterricht gethan; eine Universität wurde zu Ann-Arbvnr er-"nd mit 48,000 Acres Land, zu dem Minimumpreiö von 12 Dol-lw per Acre, sundirt, und '/,» aller vermessenen Lündereie», zu dem