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Amerikanisches Staatensystem.
okr^soplullum; das als kräftiges Fiebermittel angewandte liimpsssliumviravii-a, nnd die Doistena oi>i>tiu^ 6 t va nnd Coi^mbium ezuinezuener-vuo, beide als Gegengift bekannt; — i. an Nutz- nnd Banhölzern,und Pflanzen, deren Fäden nnd Wolle zn Kleidern und Tauwerk benutztwerden können, findet man eine unglaubliche Zahl, größteutheils nochunbeschriebener Arten; Fichten, Cedern, Cypressen, Eichen und Palmenbilden undurchdringliche Waldungen, nicht nur auf und an den Gebir-gen, sondern auch in den Ebenen längs den Ufern der Flüsse, wo dieletzteren oft die einzigen offenen Heerstraße» für Reisende bilden; vo»Tijchlerhölzern findet man: den Mahagoni- und Acajoubanm. das Eisen-holz, das Atlas- oder Satinholz, das Heiligen-, Chamana-, Jacaranden-,Oliv-, Eiben- und Paribaholz, die Sombrero-Palme, Oor^zstru tooto-rum, die den Stoff zu Hüten gibt, und koiuiiax und A088»stum,
die eine seidenartige Wolle geben, die aber mehr zum Ausstopfen alSzur Weberei benutzt wird; die Baumwolle wird allgemein gebaut unkist in mehreren der Staaten bereits Skapelartikel; — k.. an Pracht-pflanzen findet man eine außerordentliche Menge, deren Farbenschmestund eigenthümliche Formen den Beschauer entzücken; nur erst ein kleinstTheil derselben ist beschrieben, und unter diesen sind die prachtvoll blü-henden Fackeldisteln, die Bignonien, Begonien oder TrompetenblumeN,die majestänschen Farren, die Dvrstenien, Eüpborbien, die prächtig^Pasfifloren, die Paulinen, Jasminen, Landanen, Melastvmen, die oftbaumartigen Mimosen, unter denen der Zamang, die baumartigen Ru-pien , die Bromelien und Loranthen, die köstlich blühende 6 Imiro 8 t 6 inoUund das prächtige Paraguaton, ssluluocneruunli die am häufigsten vor-kommenden Arten.
Das Mi n era l reich ist nicht weniger mit Schätzen ausgestattet, alsdas Pflanzen- und Thierrcich, und der allgemeinen Begier »ach Gold,Silber und Edelsteinen hatte das Festland nur seine Entdeckung zu das*ken. — Gold findet man in großer Menge in Peru, Mexiko, NeMGranada, Central-Amerika und Chile; an Silber ist kein Land der Er"reicher als Mexiko, und auf dem Bergplateau von Auabuak und Mcschoacan ist dessen in großer Menge zu finden; Platina in Neü-Granava«Kupfer vorzüglich in Mexiko und Chile; Blei und Zinn in Mexiko undNeü-Granada; Quecksilber in Mexiko, Peru, Chile und Neü-Granada»Spießglas; Titan und Arsenik in Bolivia und Peru; Schwefel in Eb>>und Neü-Granada; Asphalt in Menge in Cumana, Neü-BarceUonN'Chile rc., Steinkohlen in Chile und dem N. von Mexiko; Vitriol, Sa'miak, Salpeter rc. in Chile und Peru; Smaragde und andere Edr''steine in Neü-Granada und Peru, und eben daselbst, sowie in Me-urund Guatemala, Marmor, Alabaster und Speckstein. ^
Die Haupterzeügnisse und Stapelwaaren der Länder spanischer N 'tionalität sind übrigen«: Gold, Silber, Kupfer, Platina, Edelste"' 'Zucker, Kaffee, Baumwolle, Indigo, Cacao, Nuku, Tabak, 3^"«bukholz, Campechehvlz, Mahagonis und andere Ebenistenhölzer; Apkerivaaren, darunter vorzüglich: Chinarinde, Ipecacuanha,Sassafras, Quassia, Cassia, Winterrinde, mehrere Arten Balsameallerlei Gewürze, als Ingwer, Piment, Vanille und Pfeffer; viel Evp 'Kautschuk rc., Vicogue-Wolle, Haüte, Felle, Hörner, Talg, 3 ^''Walfisch- und Nobbenthran, Fischbein, Perlen und Cochenille. » .jg
Die Bewohner der Staaten spanischer Nationalität sind gege>"v ^eine in's Unendliche gehende und höchst mannigfaltige Mischung