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Amerikanisches Staatensystcm.
Staaten und Staatenvereine.
Areal in deut,schen Quadrat-Meile».
Areal in engli-sche» Quadrat-Meilen.
Volksmenge.
Volkedichkigkeitiauf 1 deutscheQuadrat-Meile.
3. M riko oder Mejico.
43,890
934,550
7,587,000
175
4. Pucatan.
2.150
45,580
479,400
220
5. Guatemala.
2,295
48,750
728.500
317
6. Sau Salvador.
365
7,750
352.900
955
7. Honduras.
i,iic»
23,580
345.000
310
8. Nicaraqua.
1.700
36.120
365,750
214
9. Costa Nica.
1,070
22,735
247,200
230
10 . Neü-Mranada.
17,395
369,633
1,687.000
95
1 l. Venezuela....
18,960
402,850
945,354
49
12 . Ecuavor.
15,385
325,875
600.000
39
>3. Per,, .
18,580
394,820
1,725.520
92
14. Bolivia.
27,040
574,515
1,535,000
56
15. Chile.
8,010
170 210
1,500.000
187
IK. La Plata-Staaten.
41,2K0
876,770
2.379.888
57
17. Paraguay.
4,175
88,715
315,500
75
18. Nraguay.
4,SI5
104,415
250,000 »)
50
Total und Mittelwerth,
208,300
4,428,078
21,145,022
101
Nicht: 1,500,000, wie solches irrthümlich Seite 17 angegeben.
<20 wie das Land, so unterscheidet sich auch der Bewohner dieserStaaten von denen Nord-Amerika's britischer Nationalität, in Charak-ter sowohl als Denkart; er ist bigott und nicht so aufgeklärt und to-lerant als der Nord-Amerikaner, und der Druck, der auf ihm lastete,hat ihn in bohem Grade demoralisirt. — Bon Spanien aus entdeckt,und bis zur Zeit der Revolution beherrscht, ist die spanische Sprache Mamtlichen Landessprache geworden, ohne jedoch die einheimischen Spra-chen der Urbevölkerung verdrängen zu können, die im Vergleiche zu de»verhältnisimäsiig wenig zahlreichen Sprachen der alten Welt das merk-würdige Schauspiel darbieten, das; hundert von Sprachen hier gesprochenwerden, die nicht nur als verschiedene Dialekte, sondern als selbststän-dige Idiome betrachtet werden müssen. Unter den Bewohnern der Ande«haben sich die ursprünglichen Sprachen noch zahlreich, in Mexiko alle»'über 2ü Sprachen erhalten, von denen 14 ihre Grammatiken und Wör-terbücher besitzen. Im Norden der Landenge von Panama war die <U-tekische die am meisten verbreitete Sprache; in Central-Amerika die od»-milische, und in Neü-Granada, Ecnador, Peru und Bolivia die Quich»^und Chimu-Sprache. — Fast zwei Drittel der indianischen Bevölkerunghaben das Christenthum, wenigstens aüßerlich angenommen. Die S>Anier brachten, als sie Amerika eroberten, die römisch-katholische Kirassmit, deren Ceremoniell nicht verfehlte, einen tiefen Eindruck auf d>.gSinne der heidnischen Urvölker zu machen. Die Indianer wurden Cör»sten; dock nur selten waren eS Diener der Kirche, welche das Gesetz deLiebe predigten, grösitentheils waren es spanische Lanzenknechte, die w'Fester und Schwert das Wort Gottes verkündeten, und durch fanatisch