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Amerikanisches Staatensystem.
und Manzanilla gehören der Nordküste des Antillenmeeres, der Golfvon Panama aber, der von den Anden halbmondförmig umschlossen wird,zwischen Punta mela und Pnnta de Sän Franciöco wolano eine Breitevon 31 geogr. Meile» hat, und von dieser Linie an über 27 Meilentief in's Land tritt, dem Australvcean an. Im Innern dieses großenGolfes bildet sich im W. ein Binnenbusen, der Golf von Parita, unddiesem gegenüber, zwischen Pnnta Gorda und de Garrachine, der präch-tige, naturschöne Busen Sau Miguel, vor welchem sich der Archipelagode las Perlas, berühmt durch seine Perlenfischern, erhebt. Auch inCosta Nica entströmen der hohen Bergkette mehrere Flüsse nach allenSeiten hinab, nach dem Antillenmeer der Anznlco, Vasqnez, Pareöme-nes, Surre, Conception, S. Antonio, Boraccs und Bananas; dem Au-stralocean zu: der Palmar, Canas, Barancas, EstrellaS, Dulce undDaca, alle aber sind nnbedeütend und kaum stundenweit für Boote auf-wärts fahrbar. — Das Gestade am Ocean ist felsig, sandig und durchdie große Hitze nicht gesund, bei weitem ungesunder aber die Küste desAntillenmeeres, die von weiten Savannen und dichten Waldungen besetztist. Der Boden zeigt sich überall fruchtbar, namentlich an den Küstensehr produktiv, aber die pestilenzialische Luft, die aus den niedern Sa-vannen und den Lagunen haucht, verleidet trotz ihrer Fruchtbarkeit denAufenthalt daselbst; sie liege» verödet und wüste, und die Kultur hatsich blos auf und an den Bergen kvnzentrirt, wo die Luft reiner unddie Hitze gemäßigter ist. — Trotz des Namens ist Costa Nica nichtsweniger als reich; die Gold- und Silberminen, die früher hier bearbeitetwurden, hat man verlassen, weil die Ausbrüte zu nnbedeütend war;alle andern Produkte hat das Land mit den benachbarten Staaten ge-mein, aber seitdem der Handel Süd-Amcrika's nicht mehr in den Hän-den von Porto Bello und Panama ist, hat das Land keine Absatz-quellen mehr; seine Häfen veröden, und nur mit großen Kosten ver-senden die Einwohner ihre überflüssigen Produkte nach Guatemala oderNealejo zu Markt; Kuuststraßen existiren nicht, und die, nur für Maul-thiere zugängigeu Wege nach Veragua und Nicaragua sind im traurig-sten Zustande.
Die Bevölkerung von Costa Nica betrug 1846: 247,2«0 Seelen,mithin die Volksdichtigkeit 23» auf die deütsche ÜMeile, die von Veraguaund Panama auf 125,üüü Seelen, wonach sich eine Volksdichtigkeit von133 herausstellt. — Der Nassenvertheilung »ach gehörten in Costa Ric»2V Procent der indischen, 35 der weißen unv 45 der gemischten Rasse,in Veragua und Panama aber: 28Proceut der indischen, 24 der weiße»,zwei der afrikanische» und 46 der gemischten Nasse an.
Der Staat Costa Nica zerfällt in achrPartidvs, in welchen sich zwslCiudades, 13 Villa's und 78 Dörfer befinden, und in die beiden D>-strikte Veragua und Panama, mit vier Ciudades, sechs Villa's undDörfern.