Amerika.
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von besondern Kongressen geleitet wurden. Im Juli 1838 leitet« Obre-gosv eine Revolution ein, welche die Regierung für aufgelöst erklärte;und seit der Niederlage von Aungay gegen Chile, am 2V. Jan. 1839,hat sich die Konföderation aufgelöst, und Peru und Bolivia bilden jedeseinen besondern Staat. Den 4. März 1839 erklärte der Präsident vonPeru den Krieg mit Chile für geendet. Gamarra, eifersüchtig aufdas Ansehen des Santa Cruz in Bolivia erklärte diesem Staate denKrieg, blieb aber in der Schlacht 1841 im November, gegen Bolivia'sOberfeldherrn. Seitdem gesellten sich zum auswärtigen Kriege immerParteienkämpfe, und jede suchte ihren Führer zum Präsidenten zu er-heben. Seit dem I. April 1843 ist Don Manuel B i v a n c o I)ii eotor«upiemn «le la kepudlieu, doch wird ihm seine Stelle noch streitig ge-macht durch General Ca still» in Arica, der den Titel „Oberhaupt derNation" angenommen hat, und durch den General Nieto in Taraa,der sich selbst „Oberhaupt« nennt. — Der Streit der hier noch herrschtist übrigens kein Streit gewöhnlicher Art, oder ein Krieg für EroberungUnd Ruhm, sondern für Meinungen geführt: es ist ein Krieg der libe-ralen Grundsätze gegen Vorurtheile, Aberglauben und Tyrannei, einKrieg der Meinungen, »nd die aufgeregten Elemente müssen Zeit haben,sich zu setzen und auszugleichen.
b. Das Land.
So wie man in der nun aufgelösten Republik Columbia früher mitGewalt sich bestrebte Länder zu vereinigen, welche die Natur getrennt,bestrebte man sich hier Landstriche zu trennen, die die Natur zu einem"ande verbnnden; Nieder- von Ober-Peru, dem jetzigen Bolivia. — DerEtaat Peru (eigentlich Nieder-Peru), mit dem wir es hier zu thun ha-ben, ist in Bezug auf Lage, physische Beschaffenheit, Erzeügnisse u. s. >v.durchaus eins mit der Republik Bolivia'(Ober-Peru) und zwar größten-teils Bergland.— Die jetzige Republik Peru liegt zwischen Lat. 5° und
S. und zwischen Lvng. 298" und 317" O., wird im Norden vonAcuadvr, im Osten von Brasilien, im Süden von Bolivia, und im-V. vom Australocean getrennt, nnd umfaßt einen Flächeuraum vont8.580 deütschen (394,820 engt.) ^Meilen; nach Andern von 27,320^nd nach dritten Angabe» sogar von 45,000 ClMeilen.
> Die Anden durchziehen den ganzen Staat der Länge nach, doch sind1*e hier sanfter und weniger hoch. Südwärts vom Assuay und Maranonmldet die Andenkette ein Sattelgebirge; die Spitzen derselben werdenk°nkav nnd keine derselben erreicht mehr die Grenze des ewigen Schnees;tsi zwischen Lat. 14° und 20" S. erheben sich die Gebirge wieder, umBolivia zu ihrer höchsten Höhe anzusteigen. Im Süden des Maranonsänge,, die Anden an in der Breite zuzunehmen, und wäbrend sieEcuador nur einen schmalen Bergwall von außerordentlicher Höhe"den, schwellen sie hier, zwischen dem Australoceane und dem Ucayalaeiner Breite von 50 deütschen Meilen an, welche Breite nach BoliviaP ""t der Höhe zu wachsen scheint. Don Long. 299° bis 305° O. istAkn in der That ein Alpenland, welches die hohen Längenlhäler destararion, Huallaga nnd Ucayala einschließt. Die Quellenflüsse des»tztern Stroms, der Apaxin und der Nio Bein mit ihren Zuflüssen»Mine,, aus mehreren Thälern der Anden von Cuzcv und von den Verg-üten von Arequiba und Apolobamba herab, wo die Anden die Gren«