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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
Entstehung
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Geographie und Statistik des mohammeda-nischen Staatensystems.

Uebersicht.

Die Staaten dieses Systems, welche von dem Bande der gemein-mwen Religion, der Lehre des Propheten, — die anf bürgerliche wie aufpolitische Verhältnisse dieser Vereine den größten Einfluß übt, — um-stblungen werden, liegen in drei Erdtheilen, — in Europa, Listen undAfrika.

. Wie beim europäischen Staatensysteme, so lassen sich auch bei diesem,mohammedanischen Systeme, Staaten verschiedenen Ranges unter-scheiden.

^ Das europäische System ist durch fünfStaaten des ersten politischenGanges charakterisirt; nicht so zahlreich ist diese Rangklasse im moham-medanischen System repräsentirt. Dieses kennt, im Lichte der Gegen-??rt, nur zwei Staaten des ersten politischen Ranges, nämlich das tür-^l„che Reich, nach seiner Grundmacht, nach Land und Leüten, dasNächtigste, und das persische Reich. Das türkische, oder vsmanische,"lch breitet seine Arme in den drei genannten Erdtheilen aus; das^^stsche Reich liegt allein in Asien.

, In den Staaten des zweite» politischen Ranges gehören: die Staa-iiM^erat, Kelat, Buchara, Kundns, Chokand und Chiwa, die sämmtlichd-<r estasien, und zwar die zwei zuerst genannten in demjenigen Theile^statischen Erdtheils belegen sind, welcher Iran genannt wird, die- br übrigen aber in demjenigen Abschnitt, welchen man unter dem Na-

sTurän, oder Turkistän, Land der Türken, zusammenzufassen pflegt;ii-k "" Staat Maskat im südöstlichen Arabien, dessen Grundmacht»m, ^"ch auch auf beträchtliche Striche der südlichen Küste von Iran^ o der östlichen Küste von Afrika erstreckt. — Es gehören ferner zu denH^atei, des zweiten politischen Ranges die in Afrika belegenen Staatensi^occv, Mascara und Konstantine, in der sogenannten Berberei, oderzl,>M°tdwestlichen Afrika, wovon Marocco das ausmacht, was von denwäl, " Mvghrib-ul-Aksa, d. i.: der äußerste Westen genannt wird,ihn- Mascara und Konstantine derjenigen Region angehören, die bei^er„" ^oghrib-ul-Asuath, oder das mittlere Abendland heißt. Im Jn-^rdtl^" Nord-Afrika, bis wohin, und längs der tropischen Ostküste desgrit, dste Lehre des Propheten Mohammed gedrungen ist, liegt Ni-Takr," Alten, Beled-eö-Sudan der Araber, d. h. Land der Schwarzen,8ellae Neger. Hier ist, im Lichte der Gegenwart, das Reich der"rahs gleichsam der Mittelpunkt eines abgesonderten Systems, zu

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