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Mohammedanisches Staatensystem.
dem sich die theils ganz mohammedanischen, theils halb mohammedani-schen, halb heidnischen Völker des Snvan, in größeren oder kleinerenGemeinschaften versammelt haben.
Diese letzteren können wir als Staaten des dritten und viertenpolitischen Ranges betrachten; ebenso die kleinen Staaten Schersabes,Hissar und Derwazeh in Tnrkistan, die kleinern Bilutschen-Dereine inIran und die Araber-Vereine, welche, unabhängig von den zwei Haupt-mächten in Arabien, der türkischen und maskatischen, geschlossene Ge-meinden bilden, die, im Lichte der Gegenwart, keinen Einfluß auf dreGeschicke der mohammedanischen Welt ausüben.
Das türkische Reich.
1. Lage, Grenzen, Grölse, Volksmenge.
Dieses Reich liegt, wie schon erwähnt wurde, in Eüropa, Asien undAfrika. Seine eüropäischen Bestandtheile grenze» an die österreichischeKaisermonarchie, an daö russische Reich, das Königreich Griechenland und,vermöge der jonischen Inseln, an das britische Reich; in Asten grenzt esebenfalls an Rußland, an daö persische Reich und an einige der kleinernarabischen Staaten; in Afrika grenzt es mit dem Fürstenthnme Kon-stantine und gewissermaßen mit den kleinen Staaten, die sich um dieinnerafrikanische Hauptmacht des Fellatah - Reichs gesammelt haben,sodann aber auch an die christlichen Staaten des Hochlandes vonAbyssinien. .
Das türkische Reich hat eine Größe von 82,70V deütschen Geviert-meilen, und eine Volksmenge von etwa 33,300,000 Seelen, so daß wenigüber 400 Menschen auf dem Raum einer m Meile leben. Das sind »urallgemeine Schätzungen, die sich der Wahrheit mehr oder minder nähern-Die Länder des türkischen Staats, welche in Eüropa liegen, und unterdem Namen der europäischen Türkei zusammengefaßt zu werden pflegen»sind 9,520 C> Meilen groß und ihre Volksmenge wird auf 15,300,00»Seelen geschätzt; die asiatischen Länder haben ein Areal von34,75lll Meilen, Volksmenge 12'/, Millionen; die afrikanischen endlich st"»38,430 Cl Meilen groß, mit einer Bevölkerung von 5'/, Millionen.
2. Oberflächen - Gestaltung.
Die Länder der eüropäischen Türkei sind durchaus gebirgig, in
Provinzen, welche unter den mehr oder minder alten Namen Tbracloder Rnmelien, Macedonien, Thessalien, Bulgarien, Albanien, Dosn«und Serbien bekannt sind; und dieser Charakter der Oberflächengenspricht sich auch in den nördlichen Gegenden, in der Wallachei und M 'dau aus; doch tritt hier die große Ebene der untern Donau, ausGrenze zwischen der Wallachei und Bulgarien, als maßgebend uiBodenbeschaffenheit hervor, eine tiefe Einsenkung zwischen den Korpaauf seiner Nordseite und den Gebirgen auf seiner Südseite,den maiichfaltigsten Namen bekannt sind, darunter der Name Ba>gerade hier der herrschende ist. Das Gebirgssystem der eüropalicv^