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Mohammedanisches Staatensxstcm.
Jmbro, siehe Samodraki.
Jnada oder Ainada, Stadt im Sandschak Kirklissa des EjaletSSilistria, mit einem Hafen, am schwarze» Meere, dessen Gestade hierdurch große Ungesundheit, in Folge der aus den Sümpfen der Umgehungaufsteigenden Miasmen, einer traurigen Berühmtheit genießt. .
Jndschigis, eine Troglvdyien-Stadt im Ejalet Silissria, nichtweit von Konstantinopel.
Jnehboli, Hafenort von Kastamuni, im gleichnamigen Sandschakdes Ejalets Anadoli, wo Bauholz, Kupfer und Hanf ausgeführt wird.Dieser Ort entspricht dem Jonopvlis der Alten.
Jriseh oder Rbiseh, Stadt und Hauptort eines Liwa im EjaletTrebisvnde, am Meere gelegen, treibt Handel mit Leinwand. Kupferge-schirr und Obst. Dieser Ort steht auf der Stelle des alten Rhizäum.
Jsaktscha, siehe Matschin.
Jsnik, das alte Nicäa, im Ejalet Anadoli, zum Liwa Brussa ge-hörig, berühmt als der Ort, wo im Jahr 325 das, erste christlicheConcil gehalten wurde; man sieht noch architektonische Überreste vergan-gener Große, eine wohl erhaltene Kirche, einen Aquädukt rc.
Jönik-mid oder Nikmid, das alle Nicvmedien, am propontischenBusen gleiches Namens gelegen, Hanptort eines Liwa, zum Ejalet Ana-doli gehörig. Hier starb der Kaiser Konstantin; der Ort ist noch heutzu Tage bedeütcnd, wozu ganz besonders die große Straße beiträgt, dievon Konstantinopel hier durch nach Brussa und dem Innern von ganzKleinasien führt.
Jstib, kleine Stadt am Bravnista, im Liwa Kuftendil des EjaletSNum-Jli, auf der Stelle des alten Stvbi, durch Eisen- und Stahlwaa-ren-Mannfaktur ausgezeichnet. »
Jöwörnik, siehe Swornik.
Jaffa, Hauptort eines Liwa im Ejalet Damaskus, am Meeregelegen, die Hafenstadt von Jerusalem, wo die Pilger zur heiligen Stadtzu landen pflegen, sonst aber weder eine industrielle noch eine kommer-zielle Bedeutung hat. Sie hat ungefähr 5,«litt I., und ist durch dasErdbeben vom I. Januar 1837, welches fast in ganz Palästina großeVerwüstungen angerichtet hat, sehr heimgesucht worden. Jaffa ist dasalte Joppe.
Jaitscha, Stadt in Bosnien, im Verbas-Thale, ehemalige Nest'denz der katholischen Könige von Bosnien, hat seine frühere Bedeükungganz verloren. Wie fast alle Städte Bosniens hat auch diese eineCitadelle.
Jambo, in der arabischen Landschaft Hedschas, zum Ejalet Dschiddagehörig, am rothen Meere belegen, eine Stadt von 5,U«0 I.; der Ha-fen von Medien.
Janina oder Jania der Türken. Hauptstadt von Epirns, oder desSandschaks Janina im Ejalet Num-Jli, an den Ufern eines Sees, derin alten Zeiten Acherusta hieß, und dessen Wasser unterirdisch abfließt,das Thal ist geschlossen und gilt für eine der reizendsten Gegenden dereuropäischen Türkei. Die Stadt ist offen, hat aber zwei Citadelleu-Vor nicht langen Jahren hatte Janina, unter der Verwaltung jenesaufgeklärten, zugleich aber auch grausamen Pascha, der »ach Selbststä"*digkeit und Unabhängigkeit strebte, große Fortschritte in der Kulturmacht; gegen 4v,voo industriöse Menschen wohnten hier; jetzt ist die