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Mohammedanisches Staatensystem.
Mädchen und Frauen ersetzen, welche ihren Eltern und Männern wegenschlechter Aufführung entlaufen.
Maden ist der Hanptort eines zum Ejalet Diarbekr gehörigen Liwa,und bemerkenswerth wegen der hier in Betrieb stehenden Kupfer- undEisengruben, welche erstere den Kupferschmieden von Diarbekr das Me-tall liefern.
Makri, ein kleiner Ort im Liwa Adalia des Ejalets Anadoli, andem Meerbusen, der den Namen dieses Ortes führt, und mit dem Glau-cus Sinns der Alten korrespondirt, eine der vortrefflichsten Ankerstellenam Südufer Kleinasiens. Makri steht sehr wahrscheinlich auf der Stelledeö alten Telmessus.
Malatiah, Stadt und Hauptort eines Liwa im Ejalet Marasch,das alte Melitene, einst die vornehmste Stadt Klein - Armeniens, durchwelche Landschaft im Miltelalter die große Handelsstraße von Eüropanach Indien führte, jetzt größtentheils verödet, ohne Handel und Wandel.
Manissa, das alte Magnesia ad Sipylum, dem heütigen Sabund-schi Dagh, blühende Stadt von 40,000 I. im Hermus-Thale, zum LiwaBergamah des Ejalets Anadoli gehörig, wo großer Safran-Bau undein bebrütender Handel getrieben wird. Man sieht die Überreste einerRömerfestung und die Grabmäler Sultans Murad II. und seiner Fa-milie.
Marasch, Stadt und Hauptort des Ejalets gleiches Namens, amEuphrat gelegen, wie Malatiah außerhalb alles Verkehrs der großenKaravanen-Straßen belegen.
Mardin, Hauptort eines Liwa im Ejalet Bagdad, hoch auf Fel-sen belegen, mit inner Citadelle und einer Jnwohnerzahl, die auf 20,000Seelen geschätzt wird.
Marmorier oder Marmoritza, kleines Städtchen im Liwa Adaliades Ejalets Anadoli, an der Stelle des alten Pbyscus, und mit einemHafen, der, obwohl sein Zugang sehr eng ist, doch zu den besten an dersüdlichen Küste von Kleinasien gehört. ,
Massaua, kleine Insel lind Hafen an der abysstnischen Küste,unter der Oberverwaltung des Pascha von Dschidda; Haupteingangs-pforte der Staaten auf dem Hochlande Habesch.
Matschin, Jsaktscha und Tnltscha sind drei, in der unternBulgarei belegene, und zum Liwa Silistria des gleichnamigen Ejaletsgehörige Festungen an der untern Donau, die für die erste Abwehr einesAnfalls von Seiten der Russen einige militärische Wichtigkeit habe».Bei Jsaktscha ist ein Hauptübergang über die Donau, nach der in Beff-arabien liegenden, vormals türkischen, jetzt russischen Festung Ismail.Bei Tultscha spaltet sich die Donau in ihre zwei Mündungsarme, Su-line und Georg, welcher letztere die Grenze zwischen dem türkischen undrussischen Reiche bildet.
Medina. die zweite der heiligen Städte des Islam, in der arabi-schen Landschaft Hedschaö des Ejalets Arabien oder Dschidda belegen, wosich das Grab Mohammeds befindet, daher ihr eigentlicher Name Me-dinet-Alnebi, d. h. Stadt des Propheten. Es gehört zwar nicht zu denreligiösen Vorschriften des Islam, daß der fromme Muselmann diesesGrab besuche, dennoch aber ist der Zufluß der Pilger sehr groß, die ausihrer Heimfahrt von Mekka an dieser Stelle ihre Gebete und ihre Ver-ehrung darbringen. Die vom Propheten gegründete Moschee ist dieschönste in der ganzen mohammedanischen Welt, ihr Gewölbe wird vo>'