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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Das türkische Reich.

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Selefkeh, Hauptort eines zum Ejalet Adana gehörigen Liiva amGhiuk-Suju, ungefähr 2 Meilen von dessen Mündung in's Meer. Die-ser Fluß ist der Calycadnus der Alten und Selefkeh das alte Seleucia,von dem eine Menge Rnincn vorhanden sind.

Selimuia, oder Jölemje der Türken, Sradt von 20,vav I., mei-stens Bulgaren, im Ejalet Silistrja, am südlichen Fuß des Balkan,wichtige Wollenzeüg-Manufakturen, Fabrikation von Schießgewehr, Essenzvon Rosen, die in den Umgebungen in großer Menge gebaut werden ;ansehnliche Handelsmessen.

Semendria, Smedreno, richtiger Sent-Andriya, d. h. St. An-dreas, Semendra der Türken, au der Donau unterhalb Belgrad gelegen,Hauptstadt der serbischen Provinz gleiches Namens, mit 12,800 I., hierund i» Kruschewatsch abwechselnd ist der Sitz des serbischen Fürsten.

Sennar, in Ober-Nubien, früher die Hauptstadt eines eigenen,Mächtigen Königreichs der Fnngi, dem alle kleineren Staaten Ober-Und Mittel-NudienS tributpflichtig waren; jetzt ei» Basallenthnm desStatthalters von Ägypten, seit 1822. Die Stadt liegt am linken Uferdes blauen Nils oder Bahr-el-Asrek.

Serajewo, siehe Bosna Serai.

Seres, Stadt von 3N,0N« I., in der Ebene des Strymon oderKarasu, nördlich vom See Takinos, dessen miasmatische Ausdünstungenwährend der Sommerszeit die ganze Gegend sehr ungesund machen, unddie wohlhabenden Bewohner nöthigen, in das benachbarte Bergland aus-zuwandern, woselbst seit einigen Jahren eine neüe Stadt, Egrusu,Entstanden ist. Seres ist wegen seines Baumwolle» - Bau's in der gan-ien eüropäischen Türkei berühmt; es unterhält auch viele Baumwollen-Fabriken, und treibt mit seinen Produkte», namentlich mit der rohenBaumwolle, einen sehr ausgedehnten Handel. Die Stadt gehört zumMwa Salvnik des Ejalets Rnm-Jli. Sie ist der Sitz eines griechischen"rzbischofs.

^ Silistria, Stadt und sehr starke Festung, am rechten Ufer derAonan, in der Bulgarei, Hauptort des nach ihr benannten Ejalets undMwa; 2v,üv8 I., mit einiger ^ ewerblhätigkeit und lebhaftem Handels-betrieb.

^ Silivri, blühende Griechenstadt an der Propontis, westlich von^vnstantinopel, im Ejalet der Inseln.

. Der Sinai, dieser Berg auf der nach ihm genannten Halbinselves peträischen Arabiens wird hier aufgeführt, weil er in der ReligionS-Md Kultur-Geschichte eine so große Rolle spielt. In einer liefen Schlucht°.w!es Berges steht ein christliches Kloster, das Katharinen-Kloster, der,"Uige Wohnort in der großen Wüstenei der Halbinsel, die nur vonwinadisirenden Arabern bewandert wird.

y Sinub, das alte Sinope, Hafenstadt am schwarzen Meere, Haupt-^ eines Liwa des Ejalets Anadoli, auf einer Landzunge gelegen, mitUer vortrefflichen Rhede. Hier ist die große Werft der türkischen KriegS-d ^liie, daher sehr viel Leben unter den l«,8v« Bewohnern, die außer-. m einen lebhafte» Handel mit Reis, Obst, Haüten, Brettern, und eine^-tuende Fischerei treiben.

h„^Sis, Hauptort eines Liwa im Ejalet Adana, eine verfallene Stadt

un Gebirge des Taurus belegen, lange Zeit die Residenz der Kö-

tr!v ?^u Klein-Armenien, jetzt noch der Sitz eines armenischen Pa-mrchen.

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