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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Das türkische Reich.

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Usknp oder Skopia, Stadt von I0,ovo I., im Liwa gleiches Na-mens des Ejalets Rum-Jli, mit ansehnlichen Gerbereien, in romantischerÜmgebung; Sitz eines griechischen Erzbischofs.

Usundschaova, Stadt im Ejalet Silistria, auf der Straße vonKonstantinvpel nach Belgrad, an der in die Maritza fallenden Usundschagelegen, berühmt durch eine große Handelsmesse, die, wie die von Se-limnia, von Kaufleuten aus Kleinasien, Armenien, der Krim, aus Ruß-land und Polen, und selbst aus Deutschland besucht wird.

Vurla, am Golf von Smyrna, kleine Stadt auf der Stelle, woeinst Daphnuü oder Clazvmenä stand. Es ist der Sitz des griechischenBischofs der Diöcese Ephesus.

Wadi Musa, ein Thal des peträischen Arabiens, welches in dasgroße Thal Arara mündet, und dadurch merkwürdig, daß es die Stelledes alten Petra ist, von dem noch viele wohlerhaltene Überreste vorhan-den sind. Es stehen hier einige kleine Dorfschaften, darunter El-Dschydas größte ist. Die Gegend gehört zum Liwa Chulil oder Hebron desEjalets Damaskus. Bon Petra führt das peträische Arabien seinenNamen.

Wan, Hauptstadt des armenischen Ejalets gleiches Namens, bedeu-tende Stadt von mindestens 30,000 I., einst eine der Hauptstädte desarmenischen Reichs.

Warna, Seestadt im Liwa Silistria des gleichnamigen Ejalets,wichtiger Kriegshafen und der beste Ankerplatz am schwarzenMeere inner-bald des türkische» Gebiets, starke Festung, die in der türkisch-russischenKriegsgeschichte eine große Rolle spielt; 16,000 I., Sitz eines griechischenMetropoliten.

Widdin, Stadt am rechten Ufer der Donau, Hauptort eines Liwa,das unter die Verwaltung des Pascha von Bosnien gehört. Widdin istdine der stärksten Festungen des türkischen Reichs, der Sitz eines griechi-schen Bischofs; und es hat gegen 25,000 I., die einen lebhaften Handelwit Ungarn, Serbien und der Wallache! betreiben.

Wisa, Sandschak, Stadt im Ejalet Silistria, klein und nicht bedeü->eiid, nordwestlich von Konstantinopel.

^ Wodina, Stadt im Liwa Salvnik des Ejalets Num-Jli, auf derstelle des alten Etessa, d»r ersten Hauptstadt der Macedonier nnd Grab-chtte ihrer Monarchen, im Thäte der Vistriya, des alten Eordäus, der

Mehreren Kaskaden und Seen seinen Laus nimmt, und dieses Thalch einer der schönsten Gegenden des türkischen Reiches macht.

Wolo, Hafenvrt am Busen gleiches Namens, an der Stelle des,ten Demetrias, der Flottenstativn, welche, mit Chalcis und Korinth,ms Seebeherrscherin von Griechenland galt. Trikeri, am Eingang die-'Es Busens, hat einen eben so sichern, als geräumigen Hafen. Er liegtrUfern der Grenze des heutigen Griechenlands, und gehört zum Sand-lchak Trikala des Ejalets Num-Jli.

Zagora, Dorf an der Meeresküste des Liwa Trikala im Ejaletuim-Jli, Hauptvrt eines Bezirks, der sich durch Seidenzucht auszeichnet"d unter einer republikanischen Verfassung fast unabhängig ist, und nuri, der Anctorität dcr Snltanin Walide steht. Die hiesige Seide wird

Tarnvwo verarbeitet (s. diesen Artikel).

,, Zebid, Stadt in der Provinz Hais der arabischen Landschaft Jemen,r.-"' Ejalet Dschidda gehörig, früher ein großer, wohlhabender Ort, der" der türkischen Besitzergreifung fast ganz verödet ist.