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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
Entstehung
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73
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Das persische Reich.

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3. Kurdistan, das persische, welches an das unter türkischer Bot-mäßigkeit stehende Kurdistan stoßt, welches, der Hauptsache nach, dasEjalet Schehresur bildet.

Gegen Süden:

4. Chnsistan und Ahwas, mit dem dazu gehörigen Lariftan, anden südlichsten Theil des türkischen Ejalets Bagdad grenzend.

5. Fars oder Farsistan, mit dem dazu gehörigen Laristan, grenztan den persischen Meerbusen und den zum Sultanat Maskate gehörigenKüstenstrich längs desselben.

6. Kerman mit Moghistan, dem Palmenlande, am persischenMeerbusen.

Gegen Osten:

7. Kohistan, zwischen Irak und Choraffan, grenzt an Herat.

8. Chvrassan, der nordwestliche Theil dieser großen Provinz desPlateaus von Iran, von der der südöstliche Theil den Staat Herat undeinen Abschnitt des zu den mittelbaren Ländern des britischen Reichs ge-hörenden Afghauen-Staateö Kabul bildet.

Gegen Norden:

S. Taberistan und Kumis, ebenfalls zwischen Chvrassan und Irakadschem.

iv. Ma send er an und Dahistan, längs des kaspischen Sees unddes Turkmannen-Landes.

it. Gilan und das dazu gehörige Dilem, am südwestlichen Winkeldes Kaspi, an seiner Nordseite mit dem russischen Reiche grenzend.

Persien ist ein großes, erhabenes Tafelland, das auf seiner Süd-»»d Nordseite von hohen Gebirgsmanern getragen wird. Gegen Nord-Westen hin, in der Provinz Aserbeidschan, treten diese beiden MauernZusammen, gehen nach der Türkei über, und bilden auf und an derGrenze beider Reiche ein Hochland, gleichsam einen Gebirgsknoten, denwan den armenischen nennen kann. Gegen Osten seht das große Tafel-land nach Herat und Afghanistan zwar fort, indessen findet hier in derPlateau-Ebene eine Unterbrechung statt, da von der nördlichen Gebirgs-wauer ein nicht unerheblicher Bergzng quer über das Tafelland zurmdlichen zieht und gleichsam eine natürliche Schranke zwischen den bei-den Hälften von Iran bildet, wie er auch die politische ist zwischen dempersischen Reiche und dem Afghanen - Staate Herat. Dieser Querwall,dessen Normaldirektion von Nordnordoft nach Südsüdwest laüft, trägt,'">e alle persischen Gebirgsketten, die manchfaltigsten Lokal-, aber keinenallgemeinen 'Namen; so in der Mitte seiner Erstreckung, da, wo er aufden im Staate Herat liegenden Steppensee Humanu herabschaut, den Na-"len Koh-i-Bnndan (Koh im Persischen heißt Berg).

. Die südliche Gebirgsmauer, die aber gleichzeitig eine südwestliche ist,esteht „jcht aus einer einzigen Kette, sondern aus vielen mehr oderNlnder parallelstreichenden Ketten, die das Tafelland von Iran als. fetten Gürtel umlagern, oft getrennt durch breite Thäler, zuweilen sogar>rch Ebenen, die sich terrassenartig über einander erheben, und auf>e» Fläche nicht selten isolirte Berge stehen, die zu den höchste» dess-i, GebirgesystcmS gehören, wie u. a.: der Bissnlun, bei Kerman-b?ah, der Hauptstadt von Kurdistan. Aber weniger durch seine Höhe,sein ^ .«irgendS im ganzen Systeme I2,vv0 Fuß übersteigt, als durch"e Breite und Länge zeichnet sich diese südwestliche und südliche Ge-