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Mohammedanisches Staatensystem.
gewöhnliche Überfahrt nach Nachdschiwan, der erstem russischen Stadt,geht. Abbasabad ist wie Choi »ach europäischer Weise befestigt. Hiererblickt man den Ararat in seiner vollen Pracht.
Aberkuh, in Fars, auf der Straße von SchiraS nach Jesd, an derGrenze von Irak adschem, der Hauptorc eines Distrikts, woselbst einlebhafter Handel mit Krapp und Ziegenhaar getrieben wird, woraus dieShawls der gemeinsten Gattung gewebt werden.
Abuscheber, gewöhnlich Buschir genannt, Persiens größter undfast einziger Hafenort am persischen Meerbusen, zur Provinz Farsistangehörig. Die Bevölkerung belauft sich auf 5,v«>a I., die sich, außer mitdem Fischfang, ausschließlich mit Handel beschäftigen. Die indo-britischeRegierung unterhält hier eine Faktorei, auch hat sie die »abgelegeneInsel Karat, bei welcher Perlenfischerei betrieben wird, militärisch besetzt.
Ahar, Hauptort des Distrikts Kara Dagh in der Provinz Aserbeid-schan, mit dem Grabe SchehabeddinS, des geistlichen Lehrers ScheichSSefi, des Gründers der Dynastie Sefi, ein vielbesuchter Wallfahrtsort,in dessen Umgebung Eisen vorkommt.
Ah was, Hanptort der Landschaft gleiches Namens, welche denflachen, ebenen Theil von Ehnsistan bildet, ehemals eine blühende Stadt,heute ein elendes Nest von kaum 4,VNU I., wo noch die Ruinen einesPalastes zu sehen sind. Höchst ungesund ist das Klima dieser Gegend,die Luft von Ahwas soll, so sagen die Orientalen, — dumm machen, dievon Mosul gescheidt, die von Jßfahan geizig, die von Haschemije (wo?) !
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Amul, Distriktsstadt in der Provinz Masenderan, am Ufer desSees; zu diesem Bezirk gehört auch der Distrikt Nostemdar von hundertDörfern.
Ardebil, die zweite Stadt der Provinz Aserbeidschan, mit demMausoleum des Scheichs Sefi, des Gründers der Dynastie Sefi, eineprachtvolle Grabstätte Daneberdö von Schah Abbas ausgebaute Grab-mal des Schah Ismail, mit einer znr Ruhe der Seele deö Stifters an-gelegten Bibliothek, die, bevor sie von den Russen heimgesucht wurde,für die größte und wichtigste in der mohammedanischen Welt galt.
Asch ras, Ort in Masenderan, mit den Ruinen eine« PalastesSchahs Abbas des Großen, der hier seine Residenz aufschlagen und dieWerften einer Kriegsflotte für da§ kaspiscbe Meer anlegen wollte.
Astrabad, Hafenstadt im östlichen Theile der Provinz Masenderan,an einer Bucht des Kaspi-SeeS; man gibt ihr 4»,vv«lJ., die einen nicwunansehnlichen Handel treiben.
Audschan oder Odschan, kleine Stadt in Aserbeidschan, in einer >schönen Ebene, die sonderbarer Weise für die kühlste Gegend in gansPersien gilt, weshalb hier ein königliches Lustschloß erbaut wurde,welchem der Schah während des Sommers zuweilen residirt.
Balfrusch, Hauptstadt von Masenderan, unfern des Kaspi-Sees,mit einer schlechten Rhede. Balfrusch gilt für die dritte Stadt des pe^fischen Reichs, es ist eben so groß als Jßfahan, hat IU0,V»0 I. un°einen sehr ansehnlichen Handel, obwohl derselbe nicht die Ausdehnungdes Verkehrs von Rescht besitzt; bedeutend dagegen sind die hier betrie-benen Gewerbe, besonders in der Seidcn-Fabrikation. .
Beuaru, die Grenze von Laristan in Fars, in einem Theile ge>e^gen, das den besten Tabak, Tenbaki, von Persien erzcügt. . /
ChabS, in der Provinz Kerman, am Rande der Wüste, oder v>-t