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Buddhistisches Etaatensystem.
hat eine geringe Bedeutung für den Verkehr in jenen meist unwirthlichenund wenig bevölkerten nordöstlichsten Gegenden des Reichs.
Unter den Seen China's heben die Geographen dieses Landes vor-nehmlich fünf hervor: l) den See Thung-ting, an den Grenzen derProvinzen Hn-nan und Hu-pa; 2) den Pho-yang, in Kiang-st; 3) denHung-tse, in Kiang-sü; 4) den Si-H» oder westlichen See, in der Pro-vinz Tsche-kiang; 5) den Tai-Hu, oder großen See, an den Grenzen vonKiang-sü und Tsche-kiang. Außerdem gibt es viele andere kleinere Seen,ganz besonders in der Provinz Dü-nan. Sehr reich an Seen sind dieMongolenländer westlich von China, Tübet und die Länder zu beidenSeiten des Himmelsgebirges; der Kuku-nvor in den nach ihm genann-ten Mongolenlande, der Tengri-noor im nördlichen Tübet, der Lob- undder Bastu-noor im Thian schau Nan ln, der Ternurtu, der Balkasch,der Alakta gut, der Ala kul, Dsaisan, Kisilbarh in Thian Schau Pe lu, derJke aral und der Ubsa »vor im Chalta-Lande sind die beträchtlichsten.
4. Klimatische Beschaffenheit.
Ein Ländergebiet, das sich vom 2v° bis 56° nördl. Breite, undlängs der Parallelkreise durch 70° Längengrade, vom 7V° bis 146° östl.Länge von Paris erstreckt, das überdem mit so gewaltigen Riesengebirgs-massen erfüllt ist, und in seiner größten Ausdehnung aus hoch in dieLüfte ragenden Alpen- und Tafelländern besteht, muß in seinen ver-schiedenen Provinzen ein Klima voll Wechsel darbieten.
Das Klima des chinesischen Reichs weiset in der That alle Abwechs-lungen der gemäßigten Zone auf und nimmt sogar einigermaßen an den»der kalten und heißen Zone Theil. Die Winter der Mandschurei sindden sibirischen durchaus ähnlich, und in Canton herrscht eine Hitze,welche mit der des Ganges-Delta übereinstimmt. Im Norden steht ma»Rennthiere, die Bewohner des Polarkreises, im Süden Elephanten, dieBewohner der Tropenländer.
Zwischen diesen beiden Extremen beobachtet man alle Abstufungender Temperatur, alle Uebergänge von Wärme und Kälte, je weiter ma»von Mittag noch Norde» kömmt. Schon zu Peking ist der Winterstreng, wiewohl diese Hauptstadt erst unter dem 4«° nördl. Breite liegt-Dies ist bekanntlich eine Folge der Stellung China's am Ostende deskolossalen Festlandes von Asten, wodurch das Kontinental-Klima bedingtwird, welches in dem gesammten Länderumfang des chinesischen Reichesden klimatischen Typus bildet.
5. Das Volk.
DaS chinesische Reich wird von Völkern verschiedener Abstammung,verschiedener Sprache bewohnt; es sind tungusische, Sian pi, türkische,tübetische und mongolische Nationen, welche über den weiten Raum diesesReichs verbreitet sind.
China, sagt Klaproth, auf der Ost- und Südseite von einem stür-mischen Meere umgeben, und auf der Nordseite von ungeheuren Wüste-neien begrenzt, auf der Westseite dagegen von gewaltigen, mit Schtz^-und Glätschermassen bedeckten Gebirgsmassen umgürtet, muß inalter Zeit bevölkert worden sein; denn seine Überlieferungen steige"weit über 3.V0V Jahre vor unserer Zeitrechnung hinauf. Aber die heu-tigen Chinesen sind nicht die ersten Bewohner dieses Landes gewobn,und sie waren von einem andern Menschenschläge, als die wilden Vor-