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Die Heidenwelt.
Innere des Erdtheils nach Süden und Südwesten fortsetzt, nnd Ähnli-cheö ist an den Küsten des portugiesischen Afrika und dem dortigenBinnenlands beobachtet worden, in Mvsambiqne sowohl als drüben inCvngo. Ja, man hat sogar von »och thätigen Vulkane» gesprochen,die im Innern von Hochafrika liegen sollen, die aber, wenn sich dieseNachricht bestätigt, sehr wahrscheinlich auf Solfaiaren, wie die vonPuzzuola, ermäßigt werden dürfen. Wegen seines Gvldreichthums istJnnerafrika berühmt; Habesch Handel hat Goldstanb, den es aus denBinnenländern bezieht, zu einem seiner Hanptartikel (siebe oben), einen Theilder Küste von Wankara nennen die Eürvpäer Goldküste, und Sofala,im portugiesischen Afrika, treibt einen ansehnlichen Verkehr mit Gold, dasaus dem Innern an die dortige Küste gebracht wird; Sofala gilt fürdas Ophir der heiligen Schrift. Alle diese Goldländer bezeichnet derarabische Handelsmann im nördlichen Afrika mit dem Namen Beled-el-Dzeheb oder Beled-el-Tiber, das Land des Goldes oder Goldstaubeö.
Ganz Hochafrika liegt innerhalb der heißen Zone, mit Ausnahmejedoch der südlichste» Grenzgegenden am Kaplande, die außerhalb desWendekreises belegen sind, nichts desto weniger aber mehr oder minderAntheil am Tropenklima nehmen, dem auch die große Insel Madagaskarunterworfen ist. Die bebrütende Erhebung über die Meereefläche mil-dert für den allergrößten Theil der afrikanischen Heidenlänter die Tro-penhitze, die nur an den Küsten gefunden wird und in der That findenwir die Linie größter Wärme in Afrika nicht mit der Äquinoctial-Liniezusammenfallen, welche den nördlichen Theil der hier in Rede seiendenGebiete durchschneidet, sondern weit im Norden derselben, über dasBeled-es-Sutan ziehen, und sehen sie nur an der Mündung des Qnorradas diesseitige Gebiet berühren. Die tropischen Regen ergießen sich mitvoller Macht und Intensität auf Hochafrika; wir erblicke» es unmittel-bar so weit eüropäische Beobachtung in's Innere gedrungen ist, wirsehen es aber auch an den regelmäßigen Schwellen der großen Ströme,die aus diesem Binnenlands kommen, vornehmlich an dem Nil, der dieBefruchtung seines ägyptischen Stromthals nur den periodischen Nieder-schlägen im Innern des Erdtheils verdankt.
Es sind vier Völkerklasseu, die uns in den afrikanischen Heidenlän-dern entgegentreten: die Neger, Hottentotten, Kaffern und Malaien.
Die Neger, charakterisirt durch schwarze Hautfarbe, platte Nase,dicke und hervorstehende Lippen, kurzes Gesicht, Wvllhaare, sind überden größten Theil von Afrika verbreitet, vom Senegal nnd dem obernNil bis über den südlichen Wendekreis hinaus.
Die spezifischen Merkmale sind bei den verschiedenen Nassen, welch*diese ethnographische Abtheilung bilden, auf verschiedene Weise kombinirt:so ist der Jvlof, der aber weniger zur Heiden-, als vielmehr zur mo-hammedanischen Welt gehört (siehe diese), der dunkelfarbigste unter ve»Negern, aber seine Nase ist weniger platt und die Lippe» sind wenige*dick, als bei dem Mutschicongo, dessen Teint nicht so dunkel ist, dereine fast ganz platte Nase und ungeheüre Lippen hat, und dessen WeiddaS Art Schurzfell und die starken Hinterbacken der Hottentottin, aller-dings in geringeren Dimensionen, besitzt.
Die Hottentotten haben eine braune Nußfarbe, eine durchaus dicke,platte Nase, dicke, vorspringende Lippen, und eben solche Backenknochenund ein dreieckiges Gesicht, das im Profil sehr viel Affenartiges haf-Sie bewohnen den südwestlichsten Theil von Afrika, und sind zum Theil
im Kaplanbrittischenund für daber auch olichen Geschschlechtstheiwie die derdes Säugeithümliche LDie K<Nase, starköstlich vondie südliche!theiluug gedas Herz vEndlichArchipelagi!haben.
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