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2/2 (1839) Allgemeine Botanik III / von Gottl. Wilhelm Bischoff
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gemerneBeercntang ( 8 si-Zsssum rulZsre) und viele andereAlgen. Außerdem hat noch die chemische Beschaffenheit des Was-sers einen mächtigen Einfluß auf das Vorkommen der Pflanzen.So gibt es sehr viele, die nur im salzigen Wasser leben (Meer-pflanzen) wie der Wasserriemen ( 2 ostsi-a marin»), dieRuppie Ruppia maritim»), die Posidonie (?08istc»nia ooo-anioa) , ferner alle Tang- und Blüthenalgen (kueoisteaset kloristeao) , während viele andere nur im süßen Wasser beste-hen können, wie die meisten der übrigen-genannten Wasserpflan-zen, die wieder bald in stehendem, bald in fließendem Wasserihren Wohnsitz aufschlagen. Es gibt jedoch auch manche, dieohne Unterschied im salzigen und süßen Wasser gedeihen, z. B.einige Charen (Osiara orinit» , sisti. Üsxi 1 i 8 ), der ge-

häufte Wasserfaden (Oonksrva ßlomerata), das schlau-ch ige Wasser netz (ü^strosiiot^on utrieulatum) und mehrereUlven (iOlva intestinnlis, ll. elatlrrata). — Der Einfluß desnahen Meerwassers bedingt auch das Vorkommen der Strand-pflanzen, die so ziemlich mit den früher genannten Satzpflan-zcn einerlei sind, während die Nähe des süßen Wassers die Ur-sachen zur Ansiedelung der Uferpflanzen wird, welche indessenauch häufig von dem Ufer in das Wasser hinabsteigen, oder umge-kehrt von dem leztern aus weiter über das Uferland sich verbreiten,und darum amphibische Pflanzen genannt werden; dahingehören unter andern der Wechselknöterich (kol^onum sm-psiilrium) und die verschiedenblätterige Brun neu kresse(A» 8 turtium ampsiibium); selbst die sonst frei auf dem Wasserschwimmenden Riccien (kivoia natanb und k. ünita» 8 ) verlierensich zuweilen auf das Erdreich am Rande der Teiche und Gräben,wo sie sich dann in dem Boden festwurzeln, und die leztere bringtsogar nur in diesem Zustande Früchte; alle diese Gewächse ver-ändern , wenn sie auf das Trockne gelangen, so sehr ihre Tracht,daß man ohne genauere Untersuchung Gefahr läuft, dieselben nachihrem abweichenden Standorte für ganz verschiedene Pflanzcnartenzu halten. Wieder andere wachsen vorzugsweise auf Stellen,welche zu gewissen Zeiten mit Wasser bedeckt sind, zu andern Zei-ten aber trocken liegen, so daß die nämlichen Individuen abwech-selnd bald Wasser bald Landpfianzen sind, und diese, wo-hin das Wasser-Sumpfkraut (Ickmo,eIIa arsuatiea), die