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Einthcilungcn wurden von Willdenvw^), R. TreviranusDc Candolle^*), Schvuw und Meyen aufgestellt, vonwelchen besonders die der beiden Lcztgcnannten auf neuere Erfah-rungen gegründet und nach mehr bestimmten Regeln gebildet sind.Schvuw f) nahm zuerst 22, später 25 pflanzengevgraphischeReiche an, die sich nicht nach den Breiten- und Längenzoncn rich-ten, sondern durch gewisse Pstanzenfamilien und Gattungen ckarak-terisirt und nach dem überwiegenden Auftreten derselben umgrenztwerden sch). M e y c n dagegen hat, die allgemeine Eintheilung infünf Zonen zum Grunde legend, jede Halbkugel der Erde in achtkleinere Zonen eingetheilt und dieselben nach ihrer eigenthümlichenVegetation zu charaktcrisiren versucht-ssch). Diese Eintheilungs-wcifc ist zwar einfacher und einen leichtern Ueberbliek gewährend,als die vorhergehende; da aber jede der angenommenen Avnenüber die östliche und westliche Halbkugel sich erstreckt, so trifft cSsich öfters, daß der Charakter der Vegetation unter der nämlichenZone in beiden Erdhälftcn sehr abweichend ist, wogegen die Ein-tbeilungsweise von Schvuw es möglich macht, eine jede eigen-thümliche Vegetation durch mehr oder minder bestimmte, von derNatur selbst vvrgezcichncte Grenzen zu umschreibe». Es würdedem Zwecke dieses Lehrbuchs entgegen seyn, die einzelnen Reicheoder Zonen hier ausführlicher zu betrachten, und ich muß deßwe-gen Behufs der weiter» Belehrung auf die Schriften der genann-ten Autoren verweisen.
§. 285.
Es ist schon (S. 158) bemerkt worden, daß sich in den ver-schiedenen Höhen über dem Meere die klimatischen Verhältnisse
") Allgem. Bemerkungen über den Unterschied der Vegetation aufder nördlichen und südlichen Hemisphäre in den außer den Tropengelegenen Ländern. (Magaz. der naturf. Freunde. Berlin 1811.2 St. S. 98.)
*") R. Treviranus, Biologie, Bd. 2 , S. 85.
***) Keo»rapli>e botauiyue. (Oictiooaire lies scienves naturelle», D- XVIlsi?- 4ll.)
f-) Schaum, Grundzüge einer allgem. Pflanzcngeographie, S. Süi.—lflttnaea, Bd. 8, S. 625.
st) Siehe Desselben pflanzengeograph. Atlas, Taf. Xll.stfl) Meyen, Grundr. der Pflanzcngeographie, S. 189.