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Zone (wenigstens in Norwegen und Lappland) grenzt diese Re-gion nicht unmittelbar an die vorhergehende, sondern es ist dorteine Region der Birke cingcschvben, welche auf dem südli-chern Theile des norwegischen Gebirges einen 1800 Fuß breitenGürtel bildet, in Lappland, aber 600 Fuß über der Region derNadelhölzer ihre obere Grenze hat, so daß in dem erstern dieuntere Alpcnregion zwischen 5200 und 5800 Fuß, auf den lapp-ländischen Alpen aber zwischen 1800 und 2500 Fnß Hohe zuliegen kommt; an den nördlichen Küsten Lapplauds oder nochfrüher steigt endlich die Vegetation dieser Region bis zum Strandeherab. Die achte Region, die Region der Al p cn k ra u te r,auch die obere Alpen regivn genannt, nimmt den noch übri-gen Raum auf den Gebirgshöhen zwischen der obern Grenze derAlpenstrauchcr und der ewigen Schneegrenze ein, und wird vonden eigentlichen Alpenpflanzen bewohnt, welche meist ausdauernd,mit kurzen, zähen, holzigen, der Erde angedrückten oder in die-selbe versenkten Stöcken versehen, meist sehr gesellig wachsendund durch verhältnißmäßig große, in reinen Farben prangendeBlüthen ausgezeichnet sind. Diese zierliche Vegetation scheint je-doch in den Trvpenländern nicht viel über 14,000 Fuß hinaufzu gehen, da sie dort auch schon in der vorhergehenden Region an-getroffen wird» und in den höher gelegenen Räumen ist der Boden fastnur noch mit Flechten bedeckt. Ein ähnliches Verhältniß willman auch auf mehreren Gebirgen der gemäßigte» Zone beobach-tet haben, unter andern auf den Karpathen und dem Kaukasus;auf den erstern nehmen die eigentlichen Alpenpflanzen die HöheZwilchen 5600 und 6500, auf dem leztern zwischen 3400 und9600 Fuß ein, während auf jenem Gebirge noch bis zu 8000Fuß, auf diesem aber bis zu 9900 Fnß die Flechten hinaufge-hen. Deßwegen haben Manche in diesen Fällen auch noch eineeigene F lechtcnrcgion, als die am höchsten gelegene und dieVegetation gegen die Schneegrenze beschließende, angenommen*).
") Sehr schön und belehrend ist das nach der Schncelinie sich rich-tende Höhenverhältniß der Bergrcgionen in der heißen, gemäßigtenund kalten klone durch v. Humboldt (üe cilrNiMiutione geo^raplr.pl»ntLrum, auf der dort beigefügten Tafel) bildlich dargestellt wor-den. Schonw glaubt (Grundzüge einer allgem. Pflanzengeogr.,