L33
Typus der Cyperacecn gleichsam aus einer Verbindung desHabitus der Gräser mit einer andern Blüthcnbildung hcrvergc-gangcn; so zeigen die Smilacccn neben dem Blüthcnbau derAsphvdclcen (Bartling's) ein verändertes Verhältniß derFrucht- und Stammbildnng.
Der Umfang der Familien ist, wie der der Gattungen, sehrverschieden. Es gibt Familien, welche sehr viele Gattungen ent-halten, wie fast alle bisher genannten, und andere, die nur auswenigen, wie die Typhaceen und Lentibularien, oder garnur aus einer einzigen Gattung bestehen, wie die Equiseta-cecn und Characccn. Obgleich die Familien in der vvn derNatur selbst ausgesprochenen Verwandtschaft begründet sind, dem-nach durchaus als natürliche Abtheilungen des Pflanzenreiches er-scheinen, sv ist es doch nicht immer so leicht, den Typus dersel-ben nach allen Seiten hin zu verfolgen, da die Familien meistvielfältige Berührungspunkte untereinander zeigen, welche ihre ge-naue Sondcrung sehr erschweren. Daher sind auch die Schrift-steller über die Grenzen der Familien sv wenig unter sich einig,wie über die der Gattungen und Arten, indem diesc»Grenzcnvon den Einen weiter, von den Andern enger gezogen wer-den ; daraus entsteht dann die abweichende Anzahl der Familien,welche wir in den verschiedenen Schriften aufgenommen finden.Wie indessen mit der fortschreitenden Entdeckung neuer Pflanzen-sormcn stets die Menge der Arten und Gattungen wächst, sosehen wir auch alljährlich die Zahl der Familien sich vermehren,welche so lange nicht für abgeschlossen betrachtct-wcrden kann, alsnoch unbekannte Pflanzcnarten auf der Erde zu entdecken bleiben.
Familien-Gruppen nnd Ordnungen.
S. 30Z.
Nach den verschiedenen'Graden der Abänderungen, welche,wie vorhin bemerkt, innerhalb des gemeinsamen oder Grnndty-pus der Familien vorkommen können, sehen wir hänsig die Gat-tungen einer Familie theilwcise sich näher aneinander schließenund verschiedene kleinere Abtheilungen bilden, welche den NamenGruppen (Ti-Ibu8) erhalten, und dasjenige für die Familiensind, was die Nottcn für die Gattungen. So lassen sich z. B.