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höchsten stehenden gehören. Obgleich im Nebrigen die Anordnungder Familien ziemlich naturgemäß durchgeführt ist, so leidet dochdieses System durch die eben erwähnte F-olgcwtdrigkcit derEinreihung, besonders aber durch die Unbestimmtheit des Be-griffes einer perigynischen und cpigynischen Einfügung, an Man-geln, die dessen Anwendung namentlich für den Anfänger sehrschwer und unsicher machen, abgesebcn davon, daß auch noch ei-nige willkürliche Abweichnngcn von den angenommenen Grund-sätzen vorkommen, wie in der zu den blumenloscn Dikvtyle-dvnccn gehörigen sicbcuten Klasse, deren drei lezte Familien(UIsntnAine8, N^otk>Ain68 und kIumknAine8) Gattungen mitdeutlicher doppelter Blüthendecke (Kelch und Blume) enthalten,welche daher der Anfänger gewiß nicht in dieser Klasse suchenwürde.
Diese Mangel, welche man an dem Zussieu'schen Sy-steme entdeckte, so wie die große Masse von Pflanzenartcn, welche,seit seiner Bekanntmachung in allen Theilen der Welt aufgefun-den, die Bildung zahlreicher, neuer Familien nöthig machte, derenEinreihung in diesem Systeme die nämlichen Schwierigkeiten dar-bot, waren Ursache, daß sich mehrere erfahrene und scharfsinnigePflanzenforschcr ") ernstlich mit der Verbesserung und Erweiterungdesselben beschäftigten. Die wichtigsten Abänderungen hat zunächstAug. Pyram. De Candvlle vorgenommen, und da sein Sy-stem gegenwärtig von vielen Schriftstellern angenommen ist, DeCandvlle selbst eine allgemeine Flora nach demselben bearbei-tet, und es sich außerdem durch seine Einfachheit und leichte Ver-ständlichkeit empfiehlt, so wollen wir die Erläuterung desselben imFolgenden geben.
§. 507 .
De Candvlle nimmt den ersten Eintheilungsgrund seinesSystemes von den Verhältnissen des innern Baues der Gewächse
*) Unter diesen sind, außer Ant. Lor. v. Jussieu selbst und Adr.v. Jussieu, noch Joseph und Karl Friede. Gärtner, R.Desfontaines, Claude und Achilles Rickard, De La-ma rck, Ventenat, Rob. Brown, Aug. St. Hilaire, Kuntbu. a. m. zu nennen.