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2/2 (1839) Allgemeine Botanik III / von Gottl. Wilhelm Bischoff
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her. Dadurch erhält er für das ganze Pflanzenreich zwei großeAbtheilungen:

1) Pflanzen mit Zellgewebe und Gefäßen versehen: Gefäß-pflanzen (kUantns vnsonlnves).

2) Pflanzen ganz aus Zellgewebe bestehend, ohne Gefäße: Zel-len pflanzen (klnntns oellulai' 08 ).

Die erste Abtheilung zerfallt nach der Art, wie die Gefäß-bündel in der Substanz des Stammes vertheilt sind, in zweiKlassen. 1) Exogenen (UxvAenns), deren Gefäßbündel ineinem oder in mehreren cvnccntrischen Kreisen stehen, wovon diejüngsten nach außen liegen; 2) Endogenen (Knäule»»«), de-ren Gcfäßbündcl im Parcnchym zerstreut stehen, wovon (nach D eCondvlle's Meinung) die jüngsten gegen die Achse des Stam-mes hin liegen.

Die zweite Abtheilung bildet für sich nur eine Klasse.

Den Gefäßpflanzen schreibt De Candolle durchaus einenKeim mit Samenlappen zu und nennt sie daher auch Samenlappige(votxiesoneae) , während er die Z ellen p fl a n z e n als Samenlap-penlose (äcotylelionesk) bezeichnet. Die Exogenen sind ihm gleich-bedeutend mit den Zweisamen lappigen (vil-atz-Ieüonü.ie), die En-dogenen hält er für einerlei mit den Einsamenlappigen (lVIonoeo-tvleüonese) ZUffieU ' s.

Jede der drei Klassen ist nun nach verschiedenen Verhält-nissen, welche von der Bildung der Blüthcndccke, von dem Standeder Blume, von dem Daseyn oder dem Mangel befruchtenderOrgane und selbst von der Tracht hergenommen sind, weiter ab-getheilt worden, wodurch sich im Ganzen, acht Unterklassen(8ul,o1«,8ses) herausstellen. Hiernach ergibt sich für das D eCandvllc'sche System folgendes Schema: