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2/2 (1839) Allgemeine Botanik III / von Gottl. Wilhelm Bischoff
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häufig die griechische Sprache zu Hülfe, da diese wegen ibrergrößer» Biegsamkeit besonders zur Bildung zusammeugesezterWörter weit mehr als die lateinische geeignet ist'').

->. Gattungsnamen.

S. 318.

Der Gattungsname soll immer ein Substantiv seyn. Dieadjectivcn Gattungsnamen, wie Hostie» l-nsts, Alirnistlis, 8enl,i<,8!,,?k>i>iotni in, Digitalis, Oiorinsn, bontinnlis u. a., werden zwarihres alten Herkommens wegen geduldet; aber mau soll keineneue dieser Art bilden. Die aus dem Lateinischen genommenenGattungsnamen sollen nicht aus zwei Wörtern zusammeugcseztwerden, wie die von alten Zeiten her gebräuchlichen Ooenuoopino,linsmnrinus, 86in^orvivum, 8nnK»isook>n ; die aus dem Grie-chischen entlehnten können dagegen ganz gut aus zwei Wörterngebildet seyn f^Iapeeurus >), Isttlrrwpormum 2), Küostoston-sti-uin Man soll solche Gattungsnamen vermeiden, die inandern Wissenschaften, vorzüglich aber in andern Zweigen der

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Die aus dem Griechischen entlehnten Namen erhalten meist einelateinische Endung, und manche i» der lateinischen Sprachefehlende oder ungebräuchliche Laute werden durch andere, gebräuch-liche, ersezt, wie:

ai durch »e: ^N<I>'»8»«MN!» von ^^oSai/iov;

Llaeoc-lepusVVNeXaiov (Oel)und nap-ror (Frucht);er durch e: ?»t-i>o>;e>on vonoder durch i: d.!riollen,li um von (Lilie) und öevöpxw;

(Baum);

Lloe V0N dlopeut!»!« VVN iVyMvL,//. 8e-

liuntl,u8 von I/Xior (Sonne) und archoi (Blume)VVN 4»/A'or. ONiann» von OLovvi/. Vivsmavon ö-o/ (göttlich, edel) und (Geruch);

kboenix VVN ;

I-yeop»8 von (Wolf) und Tkoor (Fuß);

6ei-->tocsrpu« von «pcrr (Horn) und «ap-ro/(Frucht);

LneNu«» vonLiyuxstum von

Zon <L>o-reL (Fuchs) und öepcr (Schwanz). 2) XlLo, (Stein),nd a/rep,ra (Same). ') poSliv cRose) und öwöpov (Baum).

>/ bald durch o:

bald durch a:

durch oe:an durch u:« durch c:

z-x durch nek:durch »8-